Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident, der 1998 mit einem lebenslangen Politikverbot belohnt wurde für den Mißbrauch von Freiheits- und Grundrechten, pflegt seine Freundschaften. Und Gastgeber und Freund Mahmoud Ahmadinejad, Präsident der Islamischen Republik, der nur durch Wahlfälschung und Gewalt gegen all jene, die an seinem „Wahlsieg“ zweifeln, sich im Amt halten konnte und kann, revanchiert sich auf seine Weise für die „Israelkritik“ seines Gasts:
„Ahmadinejad hailed Turkey’s stance on Israel and said, ‚The Zionist regime is a threat to all nations…It cannot tolerate the existence of any strong country in the region.'“
Aber nun, da Türkei und Iran in großer Einigkeit gegen „den Feind“ sich beistehen würden, könnten sie die „ernsten Bedrohungen“ überwinden und ihre Chancen nutzen. Nebenbei berichtete der iranische Rundfunk übrigens, daß Teheran nicht einverstanden sei mit dem Angebot seiner amerikanischen, russischen und französischen Freunde, unter der Regie der IAEA, vom Iran geliefertes Uran noch weiter angereichert zurückzuliefern. Eine Entscheidung des Mullah-Regimes war am vergangenen Freitag erwartet worden.
Friedensnobelpreisträger Barack Hussein Obama und die anderen Appeaser wird das freilich nicht von ihrem Schmusekurs gegenüber der Mullah-Diktatur abbringen. Vermutlich werden sie demnächst Recep Tayyip Erdogan zu ihrem Hoffnungsträger und Vermittler für einen weiteren „Dialog“ mit Teheran ernennen. Als Belohnung könnten sie schließlich mit einem Beitritt der Türkei zur EU locken.
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