Zugegeben, es gibt noch ein Ultimatum des französischen Präsidenten Nikolas Sarkozy, der dem Mullah-Regime im September „eine Frist bis Dezember [einräumte], um schärfere Sanktionen noch abzuwenden“.
Doch da Appeaser dazu neigen, ihre großspurigen Ankündigungen schnell wieder zu vergessen, sei hier eine weiteres Ultimatum – das freilich nichts ist als eine weitere Schonfrist für die Islamische Republik – nachgetragen, für das Guido Westerwelle, der ja gerne mit seiner Zuverlässigkeit wirbt, verantwortlich zeichnet:
„Einen atomar bewaffneten Iran, der Israels Existenz bedrohe, dürfe es nicht geben, so Westerwelle, der härtere Sanktionen in Aussicht stellte, sollte der Iran nicht bis zum Jahresende einlenken.“
Werden der Deutschen Außenminister und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die solcherlei Entscheidungen doch lieber einer „freien Welt“ überlassen wollte, in fünf, sechs Wochen zur Tat schreiten, selbst wenn dann „nicht jeder mitmachen [wird]“, also unilaterales Verhalten gefragt sein könnte?
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