PA-Minister beklagt „gräßliche Haftbedingungen“ in Israel

Samir Kuntar, Kinderschlächter und deshalb Volksheld in zivilisierten Staaten wie Libanon sowie „Palästinenser“ gewordener Friedensbewegungen, traf in Mecca, ein vorbildlicher Anhänger Allahs ist der Mörder nämlich ebenfalls, sich mit Mahmoud Al-Habbash, einem „Minister“ der PA des Abu Mazen, und anderen PA-Vertretern.

Der „Minister für Glaubensangelegenheiten“ der PA trug Samir Kuntar, der nach seiner Freilassung aus israelischer Haft eine Fortsetzung dessen ankündigte, was er „Widerstand“ nennt, dabei auf, der Welt zu berichten über „gräßliche Haftbedingungen“, welche „Palästinenser“ und Araber – diese feine Trennung stammt von Mahmoud Al-Habbash – in Israel erleiden müßten.

Als Augenzeuge könnte Samir Kuntar wirklich einiges erzählen, allein die reichlich veraltete deutsche Wikipedia weiß schon hiervon zu klagen:

„Im israelischen Gefängnis hat Kuntar Englisch und Hebräisch gelernt und an der Open University von Tel Aviv einen Abschluss in Soziologie erworben. Der englische Titel seiner auf hebräisch geschriebenen Doktorarbeit lautet: ‚The Contradiction of Democracy and Security in Israel.‘ Haran-Kaiser zufolge hat Kuntar eine israelisch-arabische Aktivistin geheiratet, die sich für Gefangene einsetzt und als Gefangenenehefrau eine Pension vom israelischen Staat erhält.“

Das Erschlagen Vierjähriger, zugegeben, das stand nicht auf dem Unterhaltungsprogramm, das der „Widerstandskämpfer“ in israelischer Haft erlitt. Und das muß wirklich eine grausame Folter gewesen sein, von der die Welt unbedingt erfahren sollte.

1 Comment

Comments are closed.