Das britische Tageblatt The Guardian macht seinem Ruf, den es sich mit seiner Comment is free-Abteilung verdient hat, alle Ehre. Eine Geschichte, in der vom Hörensagen über Pathologen berichtet wird, die unerlaubt Organe oder Hautproben toten israelischen Soldaten, israelischen Bürgern, „Palästinensern“ oder Ausländern gleichermaßen entnommen hätten, überschrieb dies Qualitätsprodukt so:
„Israel admits harvesting Palestinian organs“
Tage und Proteste später, die Headline, wohl inspiriert von den Medien der iranischen Mullahs, ging unterdessen um die Welt, folgt eine „Berichtigung“: „Doctor admits Israeli pathologists harvested organs without consent“:
„This article was amended on 21 December 2009. The headline was changed as it did not reflect accurately the contents of the story.“
Das stört, nachdem die Ritualmordlegende erneuert wurde, natürlich niemanden mehr, zumal die Überschrift ohnehin unverändert weiter auf den Websites zahlreicher Blätter, die zum gleichen Verlag gehören wie The Guardian, steht, von bessermenschelnden NGOs und Blogs kopiert wurde. Kurzum: Der Guardian ist zu dieser „unkorrekten“ Bloßstellung seines Antisemitismus‘ zu beglückwünschen.