Juden raus: „Palästinenser“ beseitigen ein „Friedenshindernis“

„Wenn Juden“, erklärte Anfang Juli Salam Fayad, „palästinensischer“ Premierminister der PA Abu Mazens, „wenn Juden in einem palästinensischen Staat leben wollen, warum sollten sie dort dann nicht so behandelt werden wie arabische Israelis in Israel?“ Das in englischer Sprache vorgetragene Angebot eines gleichberechtigten Zusammenlebens von Arabern und Juden mögen die westlichen Sponsoren des „palästinensischen“ Premiers gern gehört haben, mit der Realität jedoch hat es wenig zu tun: Auf offener Straße wurde gestern Rabbi Meir Chai in seinem Auto von „Palästinensern“ ermordet.

Zu dem Anschlag bekannten sich die Al-Aksa-Brigaden der Fatah des „Palästinenserpräsidenten Abu Mazen, die zugleich weitere Attacken ankündigten. Und während für die PA Feuer aus automatischen Gewehren ausreicht, um von einem „Verkehrsunfall“ zu sprechen, deuten die IDF die Umstände der Tat wohl etwas richtiger als jene eines Terroranschlags und suchen nach den Tätern. Derer freilich gibt es viele. Und sie leben nicht nur in Judäa und Samaria, sondern ebenfalls – zumindest als Mittäter – in EUropa und Amerika.

Denn wer Juden zum „Friedenshindernis“ erklärt, gibt sie zum Abschuß frei. Das „Friedenshindernis“ Meir Chai wurde von zwar nicht von Barack Hussein Obama selbst aus dem Weg geräumt, nicht von der neuen „Außenministerin“ der EU Catherine Ashton oder deutschen Kommentatoren„Israelkritikern“. Ihr lautes Rufen allerdings nach einem judenreinen Judaä und Samaria haben die „palästinensischen“ Mörder wohl erhört und ihm die konsequente Tat folgen lassen. Die Belohnung für solches Wohlverhalten ist auch schon angekündigt.

Wie wird nun die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu reagieren? Mit der Ausrufung eines Baustopps für „Siedlungen“ gab er dem Druck seiner europäischen und amerikanischen „Freunde“ nach und ihnen recht. „Palästinenserpräsident“ Abu Mazen verweigert sich dennoch Gesprächen mit Israel, kürzlich ließ er – in arabischer Sprache – erkennen, daß er Sympathien hegt für neue Gewalt gegen Israel. Wenn so das Ergebnis israelischen Einknickens vor der US-Regierung und der derzeit ganz laut schweigenden EU aussieht, dann war es nichts als falsch.

Die Lehre aus dem ‚Abenteuer‘, das der siebenfache Vater Meir Chai mit seinem Leben bezahlte, kann daher nur eine Aufhebung des Baustopps in Verbindung mit der Verweigerung weiterer Konzessionen sein. Wer weiterhin Juden als „Friedenshindernis“ bezeichnet, der sollte von der israelischen Regierung als das bezeichnet und behandelt werden, was er oder – im Falle etwa der Catherine Ashton – ist: ein Feind Israels, der für die Drecksarbeit sich zwar zu fein, aber gegebenenfalls mit ein paar Millionen gern bereit ist, motivierend nachzuhelfen. Nun ist es an den „Palästinensern“ zu beweisen, daß sie zu einem friedlichen Zusammenleben überhaupt fähig sind.