Es ist schon recht interessant, womit Dubai in diesen Tagen Ulrike Putz und andere beeindrucken kann:
„Die ausführliche Präsentation des Polizeigenerals glich einer Multimedia-Show: Tamim konnte jedes Mitglied des Killerkommandos mit Namen und Foto identifizieren. Bei der Jagd auf die Mörder kam Technik vom Feinsten zum Einsatz: Überwachungskameras, Abhörgeräte für Mobiltelefone, Software zur Gesichtserkennung, Computeranalysen von Kreditkarten-Daten und, und, und.“
… und dennoch konnte die Abrüstungsmaßnahme ungehindert und immerhin so erfolgreich durchgeführt werden, daß mitnichten eine Verantwortung des Mossad bewiesen ist.
„Voller Stolz konnte Dhahi Khalfan Tamim den zur Pressekonferenz versammelten Nahost-Korrespondenten vorführen, was seine Leute zu leisten in der Lage sind. In nur 24 Stunden hätte die Polizei des Emirates den Mord an Hamas-Führer Mahmud al-Mabhuh aufgeklärt. Bereits am 20. Januar, nur einen Tag nach seinem gewaltsamen Tod, hätten die Ermittler eine heiße Spur gehabt.“
Dafür konnte der „Hamas-Führer“, wie er in deutschen Medien genannt wird, allerdings vor seinem Ableben in Dubai offenbar ungehindert und wiederholt vom Iran gesponserte Waffen für seine Mitbanditen in Gaza organisieren – wahre Mordsgeschäfte, gegen die in dem Emirat auch heute noch niemand etwas zu haben scheint.