Barack Hussein Obamas Botschaften

Barack Hussein Obama, US-Präsident, der darüber entscheiden will, wo in der israelischen Hauptstadt Jerusalem Juden wohnen dürfen und wo nicht, hatte für die Oppositionsbewegung in der Islamischen Republik Iran, deren Proteste gegen das gefälschte Ergebnis einer Wahlfarce das Regime auch zehn Monate später nicht zum Verstummen bringen konnte, eine Botschaft:

„Nun, es wäre angesichts der Geschichte der amerikanisch-iranischen Beziehungen nicht angebracht, entstünde der Eindruck, wir würden – der Präsident der Vereinigten Staaten würde sich in die iranischen Wahlen einmischen. Was ich wiederholen möchte und was ich gestern schon sagte, ist, daß ich besorgt bin, daß das amerikanische Volk besorgt ist, wenn ich Gewalt sehe, die gegen friedliche Demonstranten gerichtet ist, wenn ich sehe, daß friedlicher Protest unterdrückt wird. So sollten Regierungen nicht mit ihrem Volk umgehen.“

An jenes Volk, das er mit seinem Versprechen, er wolle sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Islamischen Republik Iran einmischen, verriet, adressiert Barack Hussein Obama, der Mullahs freundlicher Regierungsberater, nun erneut eine Botschaft. Dabei scheint der Friedensnobelpreisträger davon auszugehen, daß Bevölkerung und Regime (wieder?) identisch sind:

„US-Präsident Barack Obama hat die Bereitschaft seines Landes zum Gespräch mit dem Iran bekräftigt. Zum Frühjahrsfest Nowruz erklärte Obama am Samstag, ‚unser Angebot umfassender diplomatischer Kontakte und des Dialogs steht.'“

Für die, die ihr Leben riskieren, um frei zu sein von klerikal-faschistischer Unterdrückung, ist das eine erneute Absage aus Washington. Barack Hussein Obama sucht lieber „umfassende diplomatische Kontakte“ mit ihren Folterknechten und Mördern, die er, anders als etwa die demokratisch legitimierte israelische Regierung, auch niemals wegen ihres Handelns verurteilen würde.

Er ist eben – ein echter Demokrat.

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  1. […] US-Präsident und Narziss – zum iranischen Neujahrsfest (Newroz/Nowruz) hatte er eine Botschaft […]

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