Im deutschen Staatsrundfunk ist die – judenreine – Welt für „Palästinas“ Christen noch in Ordnung:
„Christen und Muslime haben keine größeren Probleme miteinander. Wir glauben nicht, daß wir derzeit, wie oft behauptet, einen Zusammenstoß der Kulturen oder Religionen erleben. Natürlich beeinflussen die weltweiten Konflikte auch die Menschen in Palästina, aber wirklich ernsthafte Probleme haben wir mit den Muslimen nicht.
Einige der Probleme hier haben entweder mit der besonderen Lage in der Westbank zu tun oder sie spiegeln die aktuelle Situation in Europa. Christen und Muslime leben in Palästina schon sehr lange zusammen. Und wir werden weiterhin zusammenleben. Wir haben ganz gewöhnliche Probleme, wie sie es in jeder Nachbarschaft gibt.
Und zwar ganz besonders angesichts der Umstände, unter denen wir leben. Aber größere Probleme haben wir nicht.“
Ein größeres Problem haben wir dann aber doch:
„Uns Palästinensern fehlt eine Vision. Und darum verstehen wir unsere Arbeit als Beitrag zum Wohlergehen unseres Volkes. Es ist äußerlich bedauerlich, daß die einzige hier existierende Vision die des Krieges ist.“
Dafür sind aber natürlich weder Muslime noch ihre DhimmisChristen verantwortlich. Die leben ja in traditionell trauter Eintracht miteinander. Woher mag sie also kommen, die „Vision des Krieges“?
Und ein kleineres Problemchen haben wir auch noch, das den deutschen Staatsfunkern aber nicht erwähnenswert schien:
„The owner of a private Christian TV station on Tuesday accused the Palestinian Authority of silencing the voice of the Christian minority in the Holy Land by forcing him to go off the air. [..]
‚It’s strange that they are closing us down now after we have been broadcasting for the past 14 years,‘ Qumsieh said. ‚This is a breach of freedom of speech and an attempt to silence the media.‘
Al-Mahed TV was the only station in the Palestinian territories that broadcast Christian prayer services.“
[…] Deutschlandfunk/dradio – muslimisch Araber und Christen leben […]