Als Minister ist Dan Meridor zuständig für Atomenergie und Sicherheit, zudem ist er stellvertretender Premierminister Israels. In Washington vertritt er die jüdische Demokratie bei der vom US-Präsidenten Barack Hussein Obama veranstalteten Konferenz, deren Hauptthema die Verhinderung „schmutziger“ Bomben in den Händen von Terroristen ist.
Norman Paech, der ehemalige außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, läßt aus diesem Anlaß sich befragen vom Staatsrundfunk der Islamischen Republik Iran und erzählte so freiwillig wie brav, was das antisemitische Mullah-Regime von ihm erwartet:
„Norman Paech übte in einem Gespräch mit der iranischen Nachrichtenagentur Irna heftige Kritik an Netanjahu wegen seiner Weigerung an der Atomkonferenz in Washington teilzunehmen und fuhr fort, hinter diesem Beschluss stünde konkret die Absicht, nicht über die israelischen Atomwaffen zu sprechen. Er sagte weiter, alle wüssten, dass Israel im Besitz einer beachtlichen Zahl von Atomwaffen ist, sich aber jeglicher Äußerungen darüber enthält.“
Der „Linke“, der wohl sich geschmeichelt fühlt, wenn Vertreter eines Regimes bei ihm anklopfen, das selbst das Ergebnis einer Wahlfarce noch fälschen mußte, um sich zum Sieger erklären zu können, weiß offensichtlich nicht, worüber er sich echauffiert, denn Israel ist ja in Washington hochrangig vertreten.
Ganz besonders lustig und entlarvend wirkt die Aufregung des Norman Paech allerdings angesichts der Tatsache, daß die Islamische Republik, bekennender Sponsor international agierender Terroristenbanden wie der Hisbollah, überhaupt nicht an dem Treffen in Washington teilnimmt. Und daran hat der Antisem„Israelkritiker“ nichts auszusetzen.