Nach ihrem „Atomgipfel“, dessen „Erfolg“ schon deshalb garantiert war, weil der größte staatliche Sponsor von Terrorismus, die Islamische Republik Iran, nicht teilnahm, freut die US-Regierung sich darüber, daß eben jener Iran „isoliert“ sei:
„‚This conference, while clearly not being about Iran, demonstrates how isolated Iran actually is, when you have 47 countries represented here, all of whom are committed to abiding by their international obligations,‘ a senior administration official told The Jerusalem Post.“
Nun mag man darüber grübeln, was es für ein Regime, das nach eigener Auskunft in Monatsfrist Nuklearmacht ist, bedeutet, „isoliert“ zu sein, nämlich nichts, doch stimmt eigentlich, was der Vertreter der US-Regierung von sich gab, ist die Islamische Republik „isoliert“?
Während in Washington man zusammensaß und darüber beriet, daß man eigentlich doch schon lange sich einig darüber sei, wie gefährlich „schmutzige“ oder gar Kernwaffen in den Händen von Terroristen seien, fand auch in New York ein Gipfel statt.
Unter dem Dach der Vereinten Nationen berieten die dort versammelten Staaten – es waren mehr als in Washington – hauptsächlich darüber, wann Terrorismus gar keiner sei. Syrien vertrat die Konferenz der Islamischen Länder (IOC) und drückte es so aus:
„The group reiterates once again the need to make a distinction…between terrorism and the struggle for the right of self-determination by people under foreign occupation, and colonial or alien domination.“
Syriens Bestrebungen nach einer Atombombe fielen der Internationalen Atomenergiebehörde erst auf, als ein israelischer Luftangriff die Baath-Diktatur abgerüstet hatte. Gegenwärtig ist Syrien damit beschäftigt, die Hisbollah im Libanon aufzurüsten.
Die blockfreien Staaten – in den Vereinten Nationen sind 117 vertreten – suchten ebenfalls sich einen Staat aus, der sie vertreten sollte: die „isolierte“ Islamische Republik Iran. Und auch sie sorgte sich um den guten Ruf der von ihr ausgerüsteten Banden:
„Terrorism should not be equated with the legitimate struggle of peoples under colonial or alien domination…for self-determination and national liberation.“
Das Selbstbestimmungsrecht der iranischen Bevölkerung spielte, wie Anne Bayefsky treffend anmerkt, freilich keine Rolle. Die Isolation der Islamischen Republik Iran – sie ist auf diplomatischer Ebene schier unübersehbar.
Und sollte das iranische Regime tatsächlich in einem Monat Nuklearmacht sein, so wird auch dies die Regierung Barack Hussein Obamas als ihren Erfolg beanspruchen – schließlich hätten die Mullahs ja auch schon früher dieses Ziel erreichen können.
Sanktionen gegen den Iran übrigens, laut Barack Hussein Obama vor einer Woche nur noch Wochen und nicht Monate entfernt, wurden in Washington nicht verabredet. Aber die sind ja vielleicht auch bald gar nicht mehr nötig, weil sie zu spät kämen.
[…] Eben noch feierte die US-Regierung sich dafür, daß sie es mit […]