Deutschleid

„Als im Mai 1945, vor 65 Jahren, in Europa endlich die Waffen schwiegen“, hausmitteilt das deutsche Nachrichtenmagazin, „lag Deutschland in Schutt und Asche.“ Ganz im Gegensatz etwa zur Sowjetunion oder Polen. „Wo vorher lebendige Städte standen, ragten Häuserskelette aus trostlosen Trümmerlandschaften hervor.“ Die armen, armen Krauts.

„Bis zu 80 Prozent der historischen Bauten bedeutender Städte waren ausgelöscht“, barmt es 153 Seiten später weiter. „Berlin, Köln, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Hamburg, Kiel, Lübeck, Münster, München, Frankfurt am Main, Würzburg, Mainz, Nürnberg, Xanten, Worms, Braunschweig, Hannover, Freiburg, Dresden – alles kaputt, eine schier endlose Liste der Verwüstung.“

Von Dresden bis Dresden. Alles kaputt. Endlos.

1 Comment

  1. „Bis zu 80 Prozent der historischen Bauten bedeutender Städte waren ausgelöscht”

    Also so eine Art „Bombenholocaust“ an Gebäuden. Gewalt gegen Sachen ist ja auch schlimm. Die sollten sich was schämen, die Alliierten.

    Manchmal macht Recht haben keinen Spaß:
    http://fdogblog.wordpress.com/2010/02/07/trends-2010-revisionismus/

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