Nachdem er vor kurzem gegen Inge Höger, Annette Groth und Norman Paech, die sich als Free Gaza-Jihadisten betätigt hatten, Anzeige wegen Volksverhetzung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung erstattet hatte, erfuhr Thomas Schalski-Seehann schnell, wem liberale Solidarität gilt.
„Ich sehe seinen Austritt nicht als Schaden für die FDP.“ rief ein vermeintlicher Parteifreund dem nun ehemaligen Ortsvorsitzenden der FDP in Stade nach. In einem lesenswerten Interview kommentiert Thomas Schalski-Seehann weitere Reaktionen seiner Partei:
„Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Dem Orts-Vorsitzenden einer demokratischen Partei wird parteischädigendes Verhalten vorgeworfen, weil er antisemitische Handlungen und eine Zusammenarbeit islamistisch-terroristischen Organisationen den zuständigen staatlichen Sicherheitsorganen als Vorsitzender eines demokratischen Vereins angezeigt hat. Ich habe damit meine Bürgerpflicht erfüllt. Wenn das parteischädigend für eine Partei der Freiheit ist, dann musste ich daraus Konsequenzen ziehen.“
Jürgen W. Möllemann wäre, lebte er noch, mit Begeisterung wieder Mitglied seiner FDP geworden.
Der hier genannte Parteifreund ist der Bundestagsabgeordnete der FDP und Integrationspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der FDP und Mitglied im Vorstand der Türkischen Gemeinde Serkan Tören.
Finde ich schon erwähnenswert.