Annette Groth, für die Partei Die Linke Abgeordnete im Deutschen Bundestag, wird von ihrer Partei, einem „Friedensbündnis Karlsruhe“ und ver.di als „Augenzeugin und Teilnehmerin der Free-Gaza-Flotte“ angeprießen.
Die „Augenzeugin“ kann, wie ihre Mit-Jihadistin Inge Höger am 1. Juni in aller Ausführlichkeit erklärte, allerdings gar keine sein:
„Da es eins von IHH, einer türkischen Organisation, organisiert war, gab es halt ein Männerdeck und ein Frauendeck. Und wir Frauen sind relativ schnell in der Nacht eingeschlossen worden. Wir konnten nicht mehr raus. Wir konnten nicht, wir wußten nicht, was da los ist, wir waren eingeschlossen. Wir haben uns die Schwimmwesten umgemacht, weil wir, äh, auf alles vorbereitet sein wollten. Und irgendwann hieß es, das Schiff ist jetzt, äh, besetzt, die Israelis haben sozusagen, haben es übernommen. Und dann konnten wir rauf auf das Männerdeck.“
Wollte Annette Groth am 26. Juli in Karlsruhe ihrem Publikum also berichten, israelische Spezialkräfte hätten sie aus türkisch-islamischer Geschlechterapartheid befreit, so könnte sie gewiß Auskunft geben. Doch dies ist ja gerade nicht das geplante Thema des Abends.
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