Die Vereinten Nationen vermögen manchmal noch zu überraschen. Während ihr „Menschenrechtsrat“ es endlich geschafft hat, drei geeignete „Faktenfinder“ zu benennen, die demnächst mit ihrem gewiß unabhängigen Urteil über den Einsatz der israelischen Streitkräfte gegen die Free Gaza-„Aktivisten“ im Juni bestätigen werden, was ohnehin schon alle wissenahnen, hat einer ihrer helleren Köpfe, er heißt Martin Nesirky, mit ein paar Bemerkungen ein wahrlich treffendes Bild aktueller und zukünftiger „Blockadebrecher“ gezeichnet:
„‚There are established routes for supplies to enter by land. That is the way aid should be delivered to the people of Gaza,‘ UN spokesman Martin Nesirky told a press briefing.
‚Our stated preference has been and remains that aid should be delivered by established routes, particularly at a sensitive time in indirect proximity (peace) talks between Palestinians and Israelis,‘ he added.“
Wer helfen will, gleich ob diese Hilfe gebraucht wird oder nicht, der konnte und kann dies über bewährte Kanäle tun. Wer hingegen eine Konfrontation sucht mit Israel, der benutzt Hilfe allenfalls als ein Alibi für eben diese – vermeidbare – Konfrontation. Und wer also aus ist auf eine Konfrontation mit Israel, der be- oder verhindert bewußt eventuelle Fortschritte während der indirekten Gespräche zwischen Israel und der „palästinensischen“ PA.
Gäbe es nicht ihren „Menschenrechtsrat“, die Vereinten Nationen wären beinahe eine unterstützenswerte Institution.
Nachtrag: Die Hamas nutzt die Gelegenheit, deutlich zu machen, in wessen Auftrag Free Gaza– und andere Jihadisten unterwegs waren, sind oder noch sein wollen:
„Hamas has said the United Nations call for aid groups to send supplies to the Gaza strip over-land rather than by sea amounts to ‚collaboration with the Israeli occupier‘.
‚The UN call to international organisations to use the over-land road to Gaza instead of the sea is unacceptable and illegal,‘ Sami Abu Zahri, a Hamas spokesman, said on Saturday.“
90% der Frauen in Ägypten werden sexuell Belästigt!
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