Der iranische „Präsident“ Mahmoud Ahmadinejad besucht in diesen Tagen den ehemals souveränen Staat Libanon. Über eine Station der Reise des Lehnsherren erzählen die „Nachrichten“ des deutschen Staatsfunks so:
„In einer Rede vor tausenden Anhängern der pro-iranischen Hisbollah erneuerte Ahmadinedschad am Abend die bekannten Vorwürfe gegen Israel.“
„Gestern hatte Ahmadinedschad unter anderem mit dem libanesischen Staatschef Suleiman gesprochen und eine Rede vor tausenden Anhängern der pro-iranischen Hisbollah gehalten. Dabei wiederholte er die bekannten Vorwürfe gegen Israel.“
„Ahmadinedschad setzte seinen Libanon-Aufenthalt mit einer Reise an die Grenze zu Israel fort. Zuvor hatte er in Beirut eine Rede vor tausenden Anhängern der Hisbollah gehalten. „
Welche „bekannten Vorwürfe gegen Israel“ der Befehlshaber der Hisbollah vortrug, ob sie von den deutschen Rundfunkern als berechtigt eingeschätzt werden, ob Vernichtungsdrohungen gegen Israel „Vorwürfe“ sind, hätten wir gern erfahren.
Aus Köln, scheint’s, werden wir es nie erfahren. Dort macht man schließlich „Nachrichten“ und kann nicht informieren.
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