„Zu einem Zwischenfall kommt es zu Beginn des Protestzugs. Vier Deutsche wollen eine israelische Fahne zeigen, werden von der Polizei an einer Provokation gehindert.“ Wollten sie den weißblauen Fetzen verbrennen? Nein.
Ein Freund und Helfer klärt auf:
„Wir haben am Rande der Demonstration eine kleine Gruppe erkannt, ähhhh, vermutlich der Antifa zugehörig, die Pro-Israel eingestimmt waren und auch Fahnen dabeigetragen haben. Die haben wir angesprochen und einen Platzverweis erteilt, damit sie die Veranstaltung nicht stören.“
Wie denn, sind „Friedenstauben“ mit Hisbollah– und Hamas-Flaggen etwa doch Schlägertrupps, die von gewaltloser Konfliktaustragung nichts halten?
„Daß es nicht zur Eskalation kommt. Diesem Platzverweis sind sie nicht nachgekommen, infolgedessen haben wir sie bis zum Ende der Veranstaltung in Gewahrsam nehmen müssen.“
„Müssen“!
Und weiter der WDR: „Das bleibt jedoch der einzige Zwischenfall. Zahlreiche Ordner achten darauf, daß die Demonstranten keine verbotenen Flaggen oder Symbole zeigen“ – und munter weht schon wieder die Hisbollah-Fahne durchs Bild.
Merke I: Es kümmert deutsche Uniformierte nicht, wenn Fahnen von (ausländischen) Terroristenbanden geschwenkt werden, deren Unterstützung seit einiger Zeit strafbewehrt ist. Das dürfen „zahlreiche Ordner“ erledigen – ohne Platzverweis natürlich und ohne jemanden „in Gewahrsam nehmen zu müssen“.
Merke II: Es ist in Deutschland offenbar die Flagge des Staats der Holocaust-Überlebenden eine verbotene, besonders auf „Friedensdemonstrationen“. Ach nein, es war ja eine „Demo gegen Israel“, also im Grunde nichts als ein Antisemitenaufmarsch.
Klar, daß sowas vor „Provokateuren“ beschützt werden muß.