Sharm el-Sheikh: Treffen der Hamas-Kollaborateure

Ban Ki Moon, Generalsekretär jener Vereinten Nationen, die in Gaza gern für die Terroristen-Bande Hamas den Briefträger machen oder ihre Schulen als Raketenabschußplätze zur Verfügung stellen, schreibt, was von ihm erwartet wird:

„Offene Grenzübergänge sind entscheidend, damit ein Waffenstillstand halten und die dringend benötigte humanitäre Hilfe die Menschen erreichen kann. Wenn wir den Grenzverkehr ordentlich regeln wollen, dann müssen die legitimen Sicherheitsinteressen Israels angesprochen werden. Die Palästinensische Behörde sollte dann unter diesen Vereinbarungen ihrer Verantwortung gerecht werden. Das bedingt im Gegenzug, dass das palästinensische Volk unter einer Regierung wiedervereint sein muss, die sich den Prinzipien der PLO verpflichtet fühlt.“

Weshalb offene Grenzen, die doch oft genug schon Ziel von Angriffen der Hamas ebenso waren wie Transporte von Waren einen Waffenstillstand befördern sollen, weiß vermutlich nur der UN-Generalsekretär. Aber immerhin macht Ban Ki Moon damit deutlich, an wessen Seite er steht und wo seine Organisation eben nicht zu verorten ist.

Israel, das täglich unter Beschuß genommen wird von der Hamas, muß, so meint er, die Grenzen öffnen. Und dann „sollten“ – das ist schon keine Forderung mehr, sondern nur Empfehlung – die Araber„Palästinenser“ etwas tun. Etwa eine Regierung bilden, „die sich den Prinzipien der PLO verpflichtet fühlt“.

Die Existenz Israels steht damit für Ban Ki Moon nur scheinbar nicht zur Disposition. Tatsächlich umwirbt er mit seinen Worten eine Bande, die für ein paar Millionen, die sie erfahrungsgemäß ja in jedem Fall bekommt, natürlich nicht ihr Ziel aufgibt, den Holocaust zu vollenden. Das machte jüngst auch Hamas-„Sprecher“ Ayman Taha wieder deutlich:

„Hamas will never accept a unity government that recognizes Israel.“

Daß Ayman Taha von ägyptischen Sicherheitskräften dabei erwischt wurde, als er mehrere Millionen Dollar – und nicht etwa Baumaterialien – nach Gaza zu schmuggeln versuchte, macht beredt deutlich, daß die in dieser Woche in Sharm el-Sheikh wohl vereinbarten „Hilfen“ für den „Wiederaufbau“ Gazas zu vielem führen werden, nur gerade nicht zu Frieden.

Die Hamas hat nicht das geringste Interesse, in einer wie auch immer getauften Regierung tatsächlich Verantwortung zu übernehmen für die Regierten. Sponsern großzügige „Geberländer“, an deren politischer Klasse zu zweifeln ist, einen „Wiederaufbau“, kann die Hamas zudem erst recht aus einem „Friedensprozeß“ sich verabschieden.

„Wir müssen“, fabuliert der UN-Generalsekretär so unbeabsichtigt wie entlarvend, „einen schnellen Wechsel von der humanitären Nothilfe zur Phase des raschen Wiederaufbaus sicherstellen“„wir“ und nicht etwa die Hamas oder gar die Fatah, die von Abu Mazen angeführte antisemitische Nörderbande.

Jeder Cent und jeder Dollar, der nach Gaza fließt, sorgt zwangsläufig dafür, daß den „palästinensischen“ Terroristen-Banden mehr Mittel zur Verfügung stehen für ihren Kampf gegen Israel. Und Israel wird vernünftigerweise sich gegen unablässige Angriffe mit immer weiter reichenden Raketen wehren.

Wenn also schon ein „Wiederaufbau“ in Gaza finanziert werden muß, so kann dieser nur stattfinden unter der Bedingung, daß es keine Angriffe auf Israel gibt. Die Vereinten Nationen sind indes nicht einmal bereit dazu, diese Minimalforderung zur Bedingung für Hilfen jeglicher Art zu machen – die „Palästinenser“, sagt Ban Ki Moon, „sollten“ nur.

Es ist genau diese Nachgiebigkeit, dieses realitätsblinde Appeasement, gegenüber fanatischen Mördern, die einen dauerhaften Frieden unmöglich macht. Die Vereinten Nationen machen wie die „Geberländer“ in Sharm el-Sheikh sich zu Kumpanen des angestrebten Genozids an Juden. Es hat sich nichts geändert.