Mit ihrem „Boykott der Antirassismus-Konferenz in Genf“, so hieß es Mitte April, habe die Bundesregierung „ein Signal gesetzt, dass wir nicht bereit sind, alles mitzumachen“, eine „Anklageveranstaltung gegen Israel“ beispielsweise, zu der Durban II denn erwartungsgemäß – auch nach dem Urteil der Deutschen Vertretung in Genf – wurde:
„Deutschland hat an den Sitzungen der Überprüfungskonferenz nicht teilgenommenm, da zu befürchten war, dass diese Konferenz ebenso wie die Vorgängerkonferenz im Jahre 2001 als Plattform für andere Interessen missbraucht wird. Leider hat sich diese Befürchtung bestätigt.“
Und nicht nur diese. Deutschland, so ist dem Entwurf eines Abschlußberichts der „Durban Review Conference“ zu entnehmen, legt nämlich Wert darauf, als Teilnehmerstaat genannt zu werden. Die Deutschen „setzen Signale“ – sie machen alles mit. Und Antisemitismus ganz besonders gern.

Hinzu kommt, dass Deutschland die Schlusserklärung der Konferenz akzeptiert.