UK: Israels Feinde sind unsere Freunde

Die großbritische Außenpolitik soll, so wünschen sich das verschiedene Abgeordnete schon seit längerer Zeit, Kontakte zur Terroristenbande Hamas suchen.

Geht es um eine andere Bande, die sich die Auslöschung Israels zum Ziel gesetzt hat, der für weltweiten antisemitischen Terrorismus verantwortlichen Hisbollah, muß die britische Regierung nicht mehr gebeten werden. Mit dem Segen der US-Regierung sucht Großbritannien das Gespräch mit den Klerikal-Nazis Hassan Nasrallahs.

Angesichts solcher Bemühungen um die erklärten Feinde Israels verwundert es nicht, daß die Regierung des Vereinigten Königreichs auch nach Möglichkeiten sucht, in Israel mitzumischen. Dabei werden freilich nicht etwa Kontakte zur demokratisch legitimierten Regierung Benjamin Netanjahus genutzt, sondern rassistische NGOs unterstützt, die Arabern jüdische Nachbarn ersparen wollen.

Und so fließt britisches Geld in den Bau von Häusern und Wohnungen ausschließlich für Nichtjuden, während auf diplomatischer Ebene das Vereinigte Königreich ebenfalls zu denen gehört, die Juden grundsätzlich Baugenehmigungen verweigern wollen. Kein Wunder auch, daß antiisraelische NGOs wie Break the Silence, die immer wieder mit Lügen auffliegen, finanziert.

Der Regierungssprecher Martin Day ist im Gespräch mit Al-Arabiya nicht ganz unberechtigt mächtig stolz auf sein Land und dessen aktive Diskriminierung von Juden:

„‚For instance,‘ Day said, ‚we finance projects aimed at halting settlement activities. One of these projects seeks to build new Palestinian neighborhoods in east Jerusalem and save Palestinian houses from demolition.‘

In addition, Day said in an Arabic interview, ‚we also finance organizations that monitor settlement activities.‘

He further stated that ‚products from the settlements do not enjoy preferential custom duties that we offer to products coming from Israel. In light of this, we can say that we are taking effective and practical steps against settlement activities.'“