Solidaritätsbewegung

Solidarität mit einem antisemitischen Schmierfink und einem Blatt, das ihn veröffentlicht? In Schweden geht das offenbar. An der Wahrheit ist die neue Solidaritätsbewegung nicht interessiert, die Unterstützung eines Hetzers ist wichtiger. Dem widersprechen nicht nur die medizinische Sicht, sondern mittlerweile auch die eigenen „Zeugen“:

„The family lives in the tiny village of Imatin in the northern West Bank. Ghanem, 19, was killed by IDF soldiers during the first intifada on May 13, 1992.

He was a Fatah activist who was wanted by the IDF for his involvement in violence.

His mother, Sadeeka, said he was shot by an IDF sniper as he walked out of his home. ‚The bullets hit him directly in the heart,‘ she said.

Ghanem’s younger brother, Jalal, said he could not confirm the allegations made by the Swedish newspaper that his brother’s organs had been stolen.

‚I don’t know if this is true,‘ he said. ‚We don’t have any evidence to support this.‘

Jalal said his brother was evacuated by the IDF in a helicopter and delivered to the family only a few days later.

The mother denied that she had told any foreign journalist that her son’s organs had been stolen.“

Es schoß übrigens nicht der israelischen Außenminister Avigdor Lieberman ein „Eigentor“, es sind vielmehr und fortwährend die schwedische Regierung, die ja sehr deutlich sich positionierte, als sie eine Erklärung ihrer Botschafterin in Israel zurückziehen ließ, und des antisemitischen Lügners „Kollegen“. Sie verteidigen nicht die Pressefreiheit, sondern mit Donald Bostrom einen Antisemiten, der nun noch nichtmal mehr gefälschte „Beweise“ hat.

Aber auch das ist anscheinend kein Grund, sich von einer zumindest wohl sehr seltsamen Auffassung von„Recherchejournalismus“, wie einige deutsche „Israelkritiker“ es tatsächlich nennen, zu distanzieren. Lieber umarmt und feiert man den Lügner als „Opfer“. Eine wahrlich feine Gesellschaft, die sich selbst zur Kenntlichkeit entstellt.