Eine Zustimmung zum Lissabon-Vertrag der Europäischen Union machte der tschechische Präsident Vaclav Klaus abhängig von Ausnahmeregeln, die für sein Land gelten sollen. Damit hat er, wie der Berufsvertriebene Bernd Posselt erklärte, nur „seinem eigenen Volk geschadet“ und die Gefühle seiner, Posselts, Mitvertriebenen „verletzt“.
Diese, Gefühle wie „Vertriebene“, waren schon einmal verletzt worden, wie des Staatsrundfunks „Nachrichten“, welche die Motive des Tschechen natürlich durchschauen, mitteilen:
„Damit wollte er mögliche Regress-Forderungen von im Zweiten Weltkrieg vertriebenen Sudetendeutschen ausschließen.“
Den Zweiten Weltkrieg verbrachen die Tschechen, um so arglose wie unschuldige Sudetendeutsche zu vertreiben. Und nun wollen sie, diese Untäter, ihre Opfer noch nicht einmal mehr entschädigen, sondern verletzen sie erneut mindestens in ihren Gefühlen.