Abu Mazen will zwar nicht mehr „Palästinenserpräsident“ sein, legitimiert ist er ohnehin nicht mehr, doch nun haben seine Anhänger, denen nicht peinlich ist, daß es offenbar niemanden gibt, der den Chef der Terroristenbande Fatah im Amt beerben will, doch einen Weg gefunden, den angekündigten Abtritt zumindest hinauszuzögern – sie sagen, wenig originell, die Wahlen ab, die der Amtsinhaber kürzlich für den 24. Januar ausgerufen hatte.
Die Demokratiebewegung Hamas, die in Gaza „regiert“, hatte die Gefährlichkeit demokratischer Abstimmungen schon etwas früher erkannt und sie verboten. Sie wollte so wohl ein Urteil umsetzen, das Jugendliche über den amtsmüden „Palästinenserpräsidenten“ verhängt hatten, dem nun sich auch die PA anschließt: Lebenslänglich.