Da seine irdischen Vertreter offenbar nicht gerade viel von ihrem eigenen Wirken im Diesseits halten, hoffen sie, allen voran Mahmoud Ahmadinejad, beliebtester Präsident der Islamischen Republik Iran aller Zeiten, auf Hilfe aus dem Jenseits. Der Mahdi, glauben sie, wird als von Allah gesandter Messias auf dem Planeten erscheinen und schaffen, was sie nicht vermochten: eine gerechte Welt.
Doch die Amerikaner, dieses fürchterbar ungläubige Gesindel, stellen sich dem Mahdi – ach was: Gott – in den Weg:
„Iranian President Mahmoud Ahmadinejad said, during a visit to Isfahan, that Iran has documents proving that the U.S. wants to prevent the coming of the Mahdi (the Shi’ite messiah).“
Und Allah ist, meint der iranische Präsident, gegen diese Ungläubigen – machtlos. Ist das nicht eigentlich gar schreckliche Häresie, die einzig durch öffentliches Aufknüpfen geahndet werden kann?