Energiekrise in Gaza: EU bestreitet Zahlungseinstellung an die PA

Während die Energiekrise in Gaza anhält, hat die Europäische Union nun Stellung zu Vorwürfen genommen, sie sei durch Zahlungsverweigerung verantwortlich dafür, daß ein Kraftwerk in Gaza nicht mehr ausreichend mit Brennstoff versorgt wird. Die Vorwürfe hatte zuvor die in Brüssel ansässige „NGO“ The European Campaign to End the Siege on Gaza (ECESG) erhoben, eine jener schier zahllosen Organisationen, die um „Palästinenser“ stets dann weinen, besteht die Chance, Israel für deren „Leid“ verantwortlich zu machen, ansonsten aber sich für das Schicksal von „Palästinensern“ nicht interessieren.

Die Europäische Union, der es offenbar nicht peinlich ist, „NGOs“ wie die ECESG wahrzunehmen, weist laut Maan News die Anwürfe allerdings zurück. Weder habe die EU demnach die Absicht, ihre Zahlungen für die Beschaffung von Industriekraftstoff zu kürzen noch diese einzustellen. Die PA des selbsternannten „Palästinenserpräsidenten“ Abu Mazen kauft mit dem EU-Geld in Israel den Treibstoff ein, der dann über Kerem Shalom nach Gaza geliefert wird. Dort kassiert die Hamas von den Bewohnern noch einmal Gebühren für die schließlich im Kraftwerk hergestellte elektrische Energie, die die Bande einbehält.

Seit November 2009 ist dieser Mechanismus, mit dem die Europäische Union bewußt mindestens indirekt die in Gaza herrschende Terroristenbande Hamas finanziert, gestört. Abu Mazens PA, bestätigt nun die EU, hat kein Interesse, die EU-Gelder zweckgemäß dazu zu verwenden, die Energieversorgung von „Palästinensern“ in Gaza zu sichern. Die Fatah eifert damit freilich nur der Hamas nach, die ihrerseits ja Gebühren für den Strom einsammelt, der schon durch die EU bezahlt wurde. Da dies in Brüssel bislang niemanden ernsthaft störte, ist die Haltung der PA sogar nachvollziehbar. Schließlich haben PA-Funktionäre auch Bedürfnisse.

Dazu, daß ihre Empörung jetzt dazu führt, daß das Ausmaß der Korruption innerhalb der PA Abu Mazens auch in EU-Brüssel kaum mehr zu übersehen sein dürfte, ist der Antisemiten-„NGO“ The European Campaign to End the Siege on Gaza durchaus zu gratulieren. Die Frage ist nun nur noch, ob die EU ungerührt einfach weiter Geld an die PA für elektrische Energie in Gaza überweist, die dort jedoch gar nicht genutzt werden kann, da sie nicht geliefert wird, weil eine durch und durch korrupte PA eigene Vorstellungen davon hat, was „Palästinenser“ in Gaza brauchen oder entbehren können.

Die tagesschau des deutschen Staatsrundfunks, das scheint immerhin schon gewiß, wird auch diesen Fall offener Korruption ganz professionell zu ignorieren wissen. Leider kann man ja Israel nicht dafür verantwortlich machen.