Daß für eine Mitgliedschaft in der Hamas nicht unbedingt überragende kognitive Fähigkeiten eine Bedingung darstellen, ist gewiß keine Neuigkeit. Bestätigt aber wird diese These einmal mehr von einem, der es innerhalb der Mörder-Bande zum „Sprecher“ schaffte:
„Die Hamas erklärte die einseitig ausgerufene Waffenruhe für bedeutungslos [..]. Die Organisation werde nicht die Präsenz eines einzigen israelischen Soldaten im Gaza-Streifen tolerieren, egal wie hoch der Preis sei, sagte der Hamas-Sprecher Fawsi Barhum am späten Samstagabend in einer im palästinensischen Fernsehen übertragenen Ansprache.“
Gilad Shalit, 2006 von arabischen„palästinensischen“ Terroristen entführt, genießt die „Gastfreundschaft“ der Hamas nun schon seit 938 Tagen bestimmt nicht.
Meinte Fawsi Barhum, was er sagt, hätte seine Hamas vor dem 27. Dezember mit einer Freilassung Gilad Shalits doch recht schnell dafür sorgen können, daß in Gaza kein einziger israelischer Soldat sich aufhält, von einer Einstellung der Angriffe auf Israel einmal ganz abgesehen.
Und auch jetzt, da Israel – freilich viel zu früh – eine Waffenruhe verkündete, zeigt die Hamas, daß sie an einem Frieden eben überhaupt nicht interessiert ist und gerade deshalb gezwungen werden muß, israelische Soldaten in Gaza zu „tolerieren“, wie Fawsi Barhum es nennt.