Felicias Brücken

Was halten eigentlich „Palästinenser“, denen das Wirken der Felicia Langer gelten soll, von der Entscheidung, die „Menschenrechtsaktivistin“ mit dem Bundesverdienstkreuz zu belohnen, wofür mittlerweile allerdings auch niemand mehr verantwortlich sein möchte?

Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, hat kürzlich mit einigen sich getroffen:

„[A]uch Fatah-Leute, die auf einen Ausgleich mit Israel setzen, waren merkwürdig von der Langer-Ehrung berührt.“

„Beharrlich“, bescheinigte der „Menschenrechtsaktivistin“ der Staatssekretär Hubert Wicker bei der Ordensverleihung, verfolge sie das Ziel, „eine Brücke zwischen Israelis und Palästinensern zu bauen“.

Davon haben „Palästinenser“ offenbar so wenig bemerkt wie Bürger Israels. Sie verfügen aber vermutlich auch nicht über Wissen und Weisheit einer Tochter oder eines Tübinger Bürgermeisters.