„Siedlungen“ müssen bleiben: „Palästinenser“ lehnen Bauunterbrechung ab

Noch bevor der israelische Premier Benjamin Netanjahu offiziell eine Einstellung des Ausbaus von zu „Friedenshindernissen“ erklärten „Siedlungen“ in der Westbank verkünden konnte, machte Saeb Erekat, „palästinensischer Chefunterhändler“ freilich ohne demokratische Legitimation, deutlich, daß die „Friedenshindernisse“, über die zuletzt der deutsche Außenminister Guido Westerwelle unter einem Porträt des Terroristen Yassir Arafat bitterlich klagte, keine sind – er, Saeb Erekat, lehnt Benjamin Netanjahus Initiative rundweg ab:

„Palestinian officials are rejecting an expected offer from Israel’s prime minister to partially freeze West Bank settlement construction, even before it was made public. [..]

The statement from the PMO Wednesday afternoon brought an end to speculation in the Israeli media on the pending announcement of a freeze.

Palestinian negotiator Saeb Erekat said Wednesday any freeze that does not include east Jerusalem is unacceptable.

The Palestinians have refused to reopen peace talks with Israel until it halts construction also in east Jerusalem.“

Jerusalem allerdings ist die israelische Hauptstadt, die über den Wohnungsbau – für jüdische wie auch arabische Bewohner – in Stadteilen durchaus ohne Nachfrage bei Saeb Erekat oder Brack Hussein Obama entscheiden kann, zumal selbst im UN-Teilungsplan keine arabische Hoheit über Jerusalem vorgesehen ist. Das sollte auch Saeb Erekat bekannt sein. Und daher muß sein Gegreine als das verstanden werden, was es auch ist: eine weitere Absage an einen Frieden mit Israel, die eben nichts zu tun hat mit „Siedlungen“.

Und die Deutlichkeit dieser Absage sollte auch einen Guido Westerwelle oder Barack Hussein Obama überzeugen.