Werteunion

Während selbst hochrangige Vertreter der Europäischen Union gern und regelmäßig illegale »palästinensische« Ansiedlungen in den umstrittenen Gebieten besuchen, weigert die durch ihren Hohen Außenbeauftragten repräsentierte EU sich standhaft, Vertreter jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria zu empfangen. Selbst Einladungen zu Videokonferenzen läßt Josep Borrell unbeantwortet.

Wie Jossi Dagan berichtet, der Vorsitzende einer gemeinsamen Verwaltung mehrerer jüdischer Ortschaften in den umstrittenen Gebieten mit etwa 25.000 jüdischen Einwohnern, weigert sich der »Außenminister« der EU wiederholt, eine Abordnung der Verwaltung zu Gesprächen zu empfangen. Auch auf das Angebot einer gemeinsamen Videokonferenz ging Josep Borrell danach nicht ein.

Als »Siedlungen« geschmähte Ort in den umstrittenen Gebieten, deren historische Bezeichnung Judäa und Samaria andeutet, daß sie genau dort durchaus ihre Daseinsberechtigung haben könnten, sind wie ihre als »Siedler« stigmatisierten und kriminalisierten Bewohner eine Realität, der sich auch stellen muß, wer nicht mit ihnen einverstanden ist. Eine Zwei-Staaten-Lösung ohne sie gibt es nicht.

Die Europäische Union, als deren Repräsentant nach außen Josep Borrell fungiert, hat keine Bedenken gegen die Zusammenarbeit mit in antisemitischen Terrorismus verstrickten Organisationen, ohne europäische Finanzen wäre das Regime in Ramallah, das tagtäglich mit antisemitischer Hetze und der Glorifizierung »palästinensischen« Terrors den Konflikt mit Israel befeuert, kaum überlebensfähig.

Doch ausgerechnet Menschen, die als Juden in Frieden dort leben wollen, wo ihre Ahnen das seit Jahrhunderten taten, verweigert Europa selbst noch das (Streit-)Gespräch. Die gleiche EU, die »palästinensische« Terroristen in ihr Parlament zum Vortrag lädt, verweigert Juden Treffen und Gespräch, behandelt sie, als existierten sie nicht. Beruhigend, daß in der EU kein Platz ist für Antisemitismus.