Zumutung

Nach Raketenangriffen bereits am Vortag hat die in Gaza »regierende« islamistische Terrororganisation Hamas auch in der letzten Nacht Israel mit mindestens 36 Raketen attackiert. Gleichzeitig folgte in der israelischen Hauptstadt Jerusalem ein »palästinensischer« Mob Aufrufen der Islamisten zu gewalttätigen »Protesten«, bei denen Sicherheitskräfte mit Brandsätzen und Steinen angegriffen wurden.

Nur kurz vor dem offiziellen Auftakt des »Wahlkampfs« zu der geplanten Wahl eines neuen »Palästinensischen Legislativrats« führt eine der »Parteien«, die darauf hoffen darf, die Wahl für sich zu entscheiden, vor, weshalb sie nie hätte dazu zugelassen werden dürfen, der von ihr angestiftete Mob demonstrierte unterdessen, daß ein »palästinensischer Wahlkampf« in Jerusalem nichts zu suchen hat.

Trotz dieser nicht allzu überraschenden Entwicklungen hält insbesondere die Europäische Union an ihrer Unterstützung für die »Wahl« des »palästinensischen« Scheinparlaments fest. Mit Geld und ihrem Repräsentanten in Ramallah, dem deutschen Diplomaten Sven Kühn von Burgsdorff, und »Beobachtern« legitimiert sie eine Form von »Demokratie«, die und deren Grundsätze sie dadurch nur verhöhnt.

Mit beschämender Ignoranz gegenüber dem terroristischen Wesen der allermeisten »Parteien«, die in dieser »Wahl«, der noch zwei weitere in diesem Jahr folgen sollen, antreten, übt Brüssel, aber etwa auch die Regierung in Berlin, Druck aus auf die israelische Regierung, die Stimmabgabe in Ost-Jerusalem zuzulassen. Es ist gut, daß Jerusalem sich nicht bereit zeigt, sich dieser Anmaßung zu beugen.