Islamistische Menschenverachtung

Gaza ist von der Versorgung von außen abhängig. Täglich passieren Hunderte LKW die Zugänge in das von der Hamas kontrollierte Gebiet, die humanitäre Hilfs-, aber auch viele kommerzielle Güter für die Märkte transportieren. Und auch wenn notorische »Israelkritiker« nicht müde werden, das Gegenteil zu behaupten, ist die grundlegende Versorgung der Bevölkerung in Gaza gesichert: Ungeleert zurückgelassene Hilfspakete in den Straßen künden von einem Überangebot.

Die islamistische Terrororganisation, die mit ihrem barbarischen Überfall am 7. Oktober 2023 einen Vernichtungskrieg gegen den jüdischen Staat vom Zaun brach, unter dessen freilich absehbaren Folgen nicht zuletzt die »Palästinenser« in Gaza zu leiden haben, verdient bis heute an jeder LKW-Ladung, die Gaza erreicht, mehrfach mit. Selbst wenn die Hamas ihr verkündetes Kriegsziel nicht erreicht hat, noch nicht, wie sie hofft, hat sich für sie ihre »Al-Aksa-Flut« gelohnt.

Von den Islamisten gegängelte und ausgepreßte Händler in Gaza haben nun aufgehört, kommerzielle Waren zu importieren, um gegen die Hamas zu protestieren. Seit bereits mehreren Tagen haben sie die Zusammenarbeit mit der auf israelischer Seite zuständigen COGAT eingestellt, so daß seither keine neuen Handelsgüter mehr ankommen. Für jeden LKW will die Hamas eine »freiwillige« Abgabe von mehr als 3.000 Dollar, vom Umsatz auf den Märkten fordert sie Anteile.

Sorgt die Terrororganisation damit für teils exorbitante Marktpreise, die sich eine zunehmende Zahl von »Palästinensern« nicht leisten kann, profitiert sie propagandistisch nun selbst vom versiegenden Nachschub. Denn obgleich die Krise von den Islamisten ausgelöst wurde, machen voreingenommene »Nachrichtenagenturen« und moralisch bankrotte »Hilfsorganisationen« Jerusalem für sie verantwortlich, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann erste UN-»Experten« sie entdecken.

Tatsächlich indes demonstrieren sich gegenwärtig leerende Märkte in Gaza erneut anschaulich den menschenverachtenden Charakter der islamistischen Terrororganisation. Nicht das Wohlergehen von »Palästinensern« ist die oberste Priorität dieser selbsterklärten »Befreier Palästinas«, sondern ihr ganz und gar unheiliger Krieg gegen Israel. Und wenn darunter »Palästinenser« leiden, ist selbst das ein Gewinn für sie. Es war und es bleibt falsch, Teile Gazas den Islamisten auszuliefern.

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