Vergebliche Aufklärungsarbeit

Es ist längst ein offenes Geheimnis, daß die berüchtigte UNRWA, das »Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten«, alles andere ist als die von nichts als Humanismus getriebene Hilfsorganisation, die zu sein sie, ihr internationales Führungspersonal und jene vorgeben, die sie Jahr um Jahr mit Millionenbeträgen finanzieren. Die Belege für ihre Verstrickungen in den antiisraelischen Terrorismus sind spätestens seit dem 7. Oktober 2023 Legion.

Es spricht deshalb nichts gegen immer wieder neue Versuche auch und gerade Jerusalems, insbesondere am Hauptquartier der Weltorganisation in New York über den wahren Charakter ihres »Hilfswerks« aufzuklären. Angesichts der kaltschnäuzigen Ignoranz, auf die sie eben dort bisher gestoßen sind, stellt sich allerdings die Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, solche Versuche zu unternehmen, wie der israelische UN-Botschafter Danny Danon es nun wieder tat.

Die Aufführung des vom Haifa International Film Festival 2025 für eine Auszeichnung nominierten Dokumentarfilms »UNraveling UNRWA« vor, wie es heißt, »Dutzenden Diplomaten« ist gewiß zu begrüßen, daß sie aber zu Änderungen führen wird, ist nicht zu erwarten. Die, die der UNRWA die Treue halten, werden darin einen weiteren »durchsichtige[n] politische[n] Versuch« wittern, »einer besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe – nämlich Flüchtlingskindern – zu schaden«.

Belege dafür, daß die UNRWA »komplett von der Hamas durchseucht« ist, wie der ehemalige deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel vor eineinhalb Jahren erklärte, werden bereits seit Jahren routiniert mit dem freilich an antisemitische Verschwörungstheorien anknüpfenden Argument zurückgewiesen, das »Hilfswerk« sei das Ziel einer »ausgeweitete[n], konzertierte[n] Kampagne Israels«, »die darauf abzielt, die UNRWA zu zerstören«.

Und so wird auch die Aufführung von »UNraveling UNRWA«, zumal sie die diplomatischen Vertretung des jüdischen Staates bei den Vereinten Nationen organisiert hat, wohl keinen Stimmungsumschwung am Hudson River bewirken. Dabei wäre genau das im Sinn derer, um die es doch angeblich geht: »Palästinenser« haben mehr verdient als von den Vereinten Nationen auf Lebenszeit als »Palästina-Flüchtlinge« in elenden Verhältnissen in Abhängigkeit gehalten zu werden.

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