Mordsjubiläum

Die »palästinensische« Terrororganisation PLO und ihr »Palästinenserpräsident« Abu Mazen haben in dieser Woche das 61. Jubiläum des Beginns dessen gefeiert, was sie »Palästinensische Revolution« nennen. Während er seinen Vize Hussein al-Sheikh am Grab des Erzterroristen Yassir Arafat in seinem »Präsidentenpalast« einen Kranz ablegen ließ, erinnerte der auch als Mahmoud Abbas firmierende greise Despot in einer Ansprache an das »historische« Ereignis.

Mit ihr bekannte sich die selbsterklärte »einzige legitime Paslästinenserführung« einmal mehr zum terroristischen Kampf gegen Israel und Juden. Zwar faßt die regimeeigene »Nachrichtenagentur« Wafa die Ausführungen Abu Mazens in weichgespülten Worten zusammen. Doch wenn der »Palästinenserpräsident« sich verbal vor Yassir Arafat verbeugt oder »unsere Märtyrer und Gefangenen« zu »Freiheitskämpfern« erklärt, kann kein rhetorischer Kniff vernebeln, worum es geht.

Und auch wenn Abu Mazen von einem »Rückkehrrecht« für »Flüchtlinge« sprach, ein »Recht«, für das im übrigen auch und nicht zuletzt die berüchtigte UNRWA trommelt, ist nicht mehr zu beschönigen, daß es dabei so wenig um eine friedliche »Zwei-Staaten-Lösung« geht wie bei seinen Versuchen, den jüdischen Staat mit der Behauptung eines »Völkermords« in Gaza zu delegitimieren: Auch dieses »Jubiläum« war nichts anderes als ein Fest des »palästinensischen« Terrors.

Anderes war freilich kaum zu erwarten. Denn der Anlaß dieser Feiern war ja auch ein geplanter Akt des Terrors: Zum Jahreswechsel 1964/65 versuchten Fatah-Terroristen, eine für die Versorgung weiter Teile des Landes mit Trinkwasser essentielle Pumpstation im Norden Israels zu sprengen. Ein »Erfolg« hätte unabsehbare Folgen für Hunderttausende gehabt. Wer aber den hunderttausendfachen Mordversuch als Beginn einer »Revolution« feiert, macht sich als Nachbar unmöglich.

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