Schlagwort: Abu Mazen

Anmaßender Appell

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat in einem Grußwort zur Eröffnung einer Konferenz der Organisation J Street dafür geworben, die Einstufung seiner PLO als Terrororganisation durch die US-Regierung rückgängig zu machen. Die PLO war 1987 durch einem parteiübergreifend getragenen Beschluß vom amerikanischen Kongreß als terroristische Organisation »anerkannt« und geächtet worden.

»Präsident« Abu Mazen, es sieht sich als Repräsentant des Fantasiegebildes »Palästina«, verkennt mit seinem Appell, daß der Charakter einer Organisation zuallererst durch sie selbst geprägt wird, durch ihr Handeln, ihre Taten. Mit seiner Einstufung der PLO reagierte das Parlament in Washington auf zahlreiche von PLO-Mitgliedern begangene Verbrechen im Nahen Osten und der gesamten Welt.

Angehörige der »Fraktionen« der PLO, die bis heute als deren Dachorganisation fungiert, hatten unter »Palästinenserführer« Yassir Arafat weltweit terroristische Anschläge verübt, darunter etwa der Überfall auf die israelische Mannschaft Mannschaft während der Olympischen Spiele 1976 in München, der in einem blutigen Massaker endete, und verantwortete zahlreiche Entführungen ziviler Flüge.

In Israel führte sie bereits seit 1965 einen Terrorkrieg gegen die jüdische Bevölkerung, dessen Beginn sie auch im Januar 2021 noch feierlich beging. Auch andere ihrer »Operationen« feiern die PLO und ihre Mitgliedsorganisationen wie die PFLP bis heute, Verantwortliche wie beispielsweise die Flugzeugentführerin Leila Khaled glorifiziert die PLO bis heute, Jugendliche hält sie an, ihnen nachzueifern.

Doch auch Terrorismus etwas jüngeren Datums feiert die PLO, die ihren Fantasiestaat »Palästina« montaliche »Märtyrerrenten« an »palästinensische« Terroristen auszahlen läßt oder deren Angehörige. Vorschläge, diese Belohnungen für oft tödliche Angriffe auf Juden auslaufen zu lassen, ignoriert die Organisation beharrlich: Die PLO bekennt sich bis heute auf vielfältige Weise zu ihrem Terrorismus.

»Präsident« Abu Mazen schreckt nicht einmal davor zurück, sich regelmäßig vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen vor den »Kämpfern für Frieden und Freiheit« zu verbeugen, wie er »palästinensische« Terroristen nennt. Will er, daß die PLO nicht mehr als terroristisch gilt, sollte er dafür sorgen, daß sie sich nicht mehr wie eine Terrororganisation aufführt. Vorher ist sein Appell eine Zumutung.

Zu Gast bei Freunden

Mitte September 2019 erklärte »Palästinenserpräsident« Abu Mazen öffentlich, das Gesundheitswesen, für dessen Organisation sein Regime zuständig sei, ließe kaum mehr Wünsche offen. Innerhalb eines Jahres, versprach der greise Despot, werde es dafür sorgen, »daß kein palästinensischer Patient mehr ins Ausland reisen« müsse, um dort untersucht und behandelt zu werden. Es fehle »uns an nichts«.

Und in der Folge sorgte das PLO-Regime mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit den israelischen Behörden bei der Organisation Behandlungsaufenthalten »palästinensischer« Patienten in Israel oder anderen ausländischen Staaten auch dafür, daß die die umstrittenen Gebiete und Gaza nicht mehr oder nur unter weiter erschwerten Bedingungen aus medizinischen Gründen verlassen konnten.

Da das »palästinensische« Gesundheitswesen freilich allenfalls in der Propaganda eines durch und durch korrupten Regimes zu den besten der Welt zählt, bezahlten nicht wenige »Palästinenser« einen hohen Preis für diese Entscheidung ihres »Präsidenten«: Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich, weil sie ihre Behandlung unterbrechen mußten, manche »Palästinenser«, darunter Kinder, verstarben.

Die Verweigerung der Kooperation mit Israel betraf natürlich nie die Clique um den »Präsidenten« selbst. Saeb Erekat, der – inzwischen verstorbene – »Generalsekretär« der Terrororganisation PLO, ließ seine Covid-19-Infektion in Israel behandeln. Und auch Abu Mazen scheint den »eigenen« Ärzten nicht zu trauen: Für »Routineuntersuchungen« reiste er Anfang der Woche nach Deutschland.

Und weil man selbstverständlich auch im Rechtsnachfolger des Dritten Reichs ein ganz großes Herz hat für antisemitische »Palästinenserführer«, durfte der Patient aus Ramallah sich in Berlin auch noch zu einem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin treffen, wie »palästinensische« Quellen melden. Darüber, worum es bei dem Treffen ging, hüllen sich beider Seiten allerdings in beharrliches Schweigen.

»Freiheitskämpfer«

Die vom Regime um »Präsident« Abu Mazen betriebene »Nachrichtenagentur« Wafa meldet, für einen in Israel inhaftierten »palästinensischen Freiheitskämpfer« habe gerade das 20. Jahr in Haft begonnen. Danach wurde der aus Jenin stammende Thabet Mardawi zu einer mehr als 21fach lebenslangen Haftstrafe verurteilt, weil er als »Aktivist« und bewaffnet »gegen die Besatzung« gekämpft habe.

Tatsächlich war Thabet Mardawi einer der führenden Köpfe des Islamic Jihad (PIJ) in Jenin. Bis zu ihrer Zerschlagung durch die israelischen Streitkräfte galt die dortige Zelle des Islamic Jihad als gefährlichste der Terrororganisation in den umstrittenen Gebieten. Der 2002 festgesetzte Thabet Mardawi organisierte zahlreiche Anschläge in Israel, darunter mehrere verheerende Selbstmordattentate.

Nach den Anschlägen formulierte der »Freiheitskämpfer« die Bekennerschreiben für seine Organisation und sorgte für deren Weiterleitung an die Nachrichtenagenturen. Auch nach seiner Festnahme machte er kein Geheimnis aus seinen Verbrechen. »Ich war berüchtigt«, bekannte er freimütig gegenüber Journalisten, die mit ihm sprechen konnten, »jeder wußte, was ich mache«, rühmte er sich.

»Ich bin stolz auf meine Taten«, erklärte er auf eine Frage nach zivilen Opfern der von ihm organisierten Anschläge, er habe »für mein Volk und für Allah« gemordet. Nach seiner Festnahme machte der heute als »Freiheitskämpfer« vom PLO-Regime Gefeierte sich keine Hoffnungen darauf, daß die heute in Ramallah sitzende »Palästinenserführung« sich einmal um seine Freilassung bemühen werde.

Immerhin aber glorifiziert sie ihn und mit ihm seine Verbrechen. Und gewiß vergißt sie auch nicht, seine »Märtyrerrente«, auf die er als »Freiheitskämpfer« einen Anspruch hat, regelmäßig zu überweisen und zu erhöhen. Und schon absehbar ist, daß Ramallah bald krokodilstränenreich die »internationale Gemeinschaft« anrufen wird, sich um den Gesundheit des inhaftierten »Freiheitskämpfers« zu sorgen.

Weichenstellung

Mit dem 31. März endete die von der »Palästinensischen Zentralen Wahlkommission (CEC)« in Ramallah gesetzte Frist zur Anmeldung von Kandidatenlisten zu der für Mitte Mai geplanten Wahl eines »palästinensischen Parlaments«, des »Palästinensischen Legislativrats (PLC)«. Nach den Angaben der CEC sind 36 Wahlvorschläge eingegangen, von denen 13 bereits geprüft und zugelassen wurden.

In den nächsten Tagen, so die CEC, werde sie die restlichen Vorschläge prüfen und bis zum 6. April über deren Zulassung entscheiden. Ganz nach Plan der »Palästinenserführung« um »Präsident« Abu Mazen und dessen Fatah läuft es freilich nicht. Hatte die Fatah vorgehabt, durch Manipulationen bereits im Vorfeld der Wahlen ein ihr genehmes Wahlergebnis zu sichern, ist das gründlich schiefgegangen.

Weder kam es zur Bildung einer gemeinsamen Liste mit der islamistischen Hamas, die nun mit eigenen Kandidaten antritt und auf Erfolge hoffen darf oder bei deren Nichtzulassung ihre »Ansprüche« mit Gewalt durchzusetzen versuchen dürfte, noch konnten aussichtsreiche interne Rivalen der Clique um Abu Mazen hinreichend »diszipliniert« werden. Mit eigenen Listen schwächen sie nun die Fatah.

Zuletzt kündigte auch der in Israel inhaftierte Marwan Barghouti eine eigene Liste an, die er zusammen mit einem Neffen Yassir Arafats und weiteren Gleichgesinnten ins Leben rief, die darüber mit der Fatah brachen. Der »Ruhm« ihres »Parteiführers« gründet in der Rolle, die er insbesondere während der Zweiten Intifada spielte und die ihm schließlich eine mehrfach lebenslange Haftstrafe einbrachte.

Hat die »Palästinenserführung« in Ramallah ohnehin durch ihre Weigerung, terroristische Organisationen wie die Hamas von der Wahlteilnahme auszuschließen, die Weichen in eine grundsätzlich falsche Richtung gestellt, hat sie ihr »gemäßigtes« – was auch immer das heißen mag – Lager im Anschluß daran noch weiter geschwächt, indem sie mit ihrer Selbstherrlichkeit dessen Zersplitterung förderte.

Antisemitische Inszenierung

Nach der Genehmigung durch Jerusalem hat eine Lieferung von 1.000 Dosen des russischen Covid-19-Impfstoffs Sputnik V am Mittwoch Gaza erreicht, mit dem dort »medizinisches Personal« gegen das Virus immunisiert werden soll. Die Lieferung stammt vom PLO-Regime in Ramallah, das zuvor versucht hatte, mit ihr eine neuerliche Verleumdungskampagne gegen den jüdischen Staat loszutreten.

Statt den Transfer den Impfstoffs mit den israelischen Behörden abzustimmen, so daß der möglichst schnell sein Ziel erreicht, hat das PLO-Regime, wie inzwischen bekannt wurde, einfach einen LKW auf die Reise geschickt, ohne die zuständigen Stellen in Jerusalem zu informieren. Die dadurch verursachte Verzögerung des Transports nutzte Ramallah, Israel mit schweren Vorwürfen zu anzugreifen.

Die Clique um »Präsident« Abu Mazen zeigte damit einmal mehr, daß ihr antisemitischer Haß keine Grenzen kennt. Denn durch ihr verantwortungsloses Vorgehen riskierte die »Palästinenserführung« letztlich einen Komplettverlust des in »Palästina« noch knappen Impfstoffs und damit womöglich Menschenleben, vielleicht strebte sie ihn sogar an, um ihn erst recht propagandistisch auszuschlachten.

Schon im letzten Jahr hatte die »Palästinenserführung« ihre Skrupellosigkeit unter Beweis gestellt, als sie einseitig jede Kooperation mit Israel einstellte, darunter auch die Zusammenarbeit bei der Koordinierung von Behandlungen erkrankter »Palästinenser« in Israel. Ein Säugling aus Gaza mit Herzproblemen konnte dadurch nicht mehr rechtzeitig in Israel behandelt werden und verstarb deshalb.

Für den Tod des Jungen, den allein Ramallah durch seinen Boykott der Zusammenarbeit mit Jerusalem auch und gerade auf medizinischem Gebiet verursachte, versuchte das PLO-Regime später, Israel verantwortlich zu machen, eine Kampagne, die so durchschaubar war, daß sie nicht einmal mehr die deutsche Propaganda »kaufen« wollte und in seltener Klarheit Ursache und Wirkung benannte:

»Weil Ramallah die Koordinierung mit Israel aussetzt, können Schwerkranke zur Behandlung nicht mehr ausreisen.«

Nachdem nun der Impfstoff in Gaza angekommen ist und dort hoffentlich tatsächlich Menschen erreicht, die ihn benötigen, sollten »Präsident« Abu Mazen und sein Umfeld, aber auch die Hamas und der mit ihr verbündete Islamic Jihad, die sich den Verleumdungen Israels aus Ramallah angeschlossen hatten, als die Menschenfeinde demaskiert, angeprangert und auch geächtet werden, die sie sind.

Geteilte Werte

Am 5. September 1972 überfielen »palästinensische« Terroristen die Unterkunft der israelischen Mannschaft im Olympischen Dorf in München. Ein Sportler wurde unmittelbar bei dem bewaffneten Angriff ermordet, auf den sich die Mitglieder des »Schwarzen September« mit der Hilfe deutscher Nazis vorbereitet hatten, ein weiterer so schwer verletzt, daß er später seinen Verletzungen erlag.

»Amtliche« Tageszeitung des PLO-Regimes: Loblied auf Terror in Deutschland

Neun weitere Sportler aus Israel wurden von den Angreifern als Geiseln genommen und in der Folge teils schwer gefoltert. Ein Befreiungsversuch der bayerischen Polizei in der Nacht zum 6. September auf dem Militärflugplatz Fürstenfeldbruck scheiterte: während fünf der acht Angreifer ausgeschaltet wurden, überlebte keine der Geiseln. Drei überlebende Terroristen wurden später aus deutscher Haft freigepreßt.

In diesen Tagen feierten die Fatah, die »Partei« von »Palästinenserpräsident« Abu Mazen, und die Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida, die dessen Regime in Ramallah herausgibt, das Attentat einmal mehr als eine »heldenhafte Operation« und ihren Drahtzieher, den im Januar 1979 von einer Mossad-Agentin in Beirut getöteten Ali Hassan Salameh, als einen »herausragenden« und »begnadeten Anführer«.

Und die SPD, »strategischer Partner« just jener Fatah, unter deren Kontrolle der Überfall in München geprobt wurde, schweigt zur deren fortdauernder Begeisterung für das Verbrechen ebenso wie die deutsche Regierung, in der die Sozialdemokraten den Außenminister stellen, zur offiziellen Verehrung des Anführers des »Schwarzen September« durch das PLO-Regime, das »Palästina« sein will.

Scheindemokratisches Spektakel

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat am Freitag die Abhaltung von Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in den umstrittenen Gebieten und Gaza angeordnet. Ein neuer »palästinensischer« Legislativrat soll danach am 22. Mai gewählt werden, ein »Präsident« am 31. Juli. Später sollen noch Wahlen zum »Palästinensischen Nationalrat« folgen, dem obersten legislativen Gremium der PLO.

Sollte es dazu kommen, wären dies die ersten Wahlen seit 2005, bei denen Abu Mazen für vier Jahre ins Amt gewählt wurde. Die letzte Parlamentswahl in »Palästina« ein Jahr später hatte die Hamas für sich entschieden. Die islamistische Terrororganisation, die seit einem blutigen Putsch 2007 in Gaza herrscht, begrüßte die Ankündigung, die sie freilich durch ihre Zustimmung erst ermöglicht hatte.

Mit in Demokratien üblichen Wahlen werden die nun angekündigten Veranstaltungen nicht zuletzt deshalb nur wenig gemein haben. Als ob nicht schon die Teilnahme der Fatah wie der Hamas allein schon dafür sorgen würde, daß politische – d.h. unbewaffnete – Parteien, keine Chance haben werden, einigten sie sich auch schon auf eine »gerechte Repräsentatation«, die das Wahlergebnis spiegeln müsse.

Die Wahlen, zu deren Finanzierung bereits die Europäische Union aufgefordert wurde, die der »Einladung« auch mit Freude folgen dürfte, werden dennoch allenfalls scheindemokratischen Ansprüchen genügen. Ihr einzige Zweck ist es, den Herrschaftsansprüchen der Fatah, die die PLO dominiert, und der Hamas den Anschein von Legitimität zu verleihen. Eine echte Wahl wird niemand haben.

In Ramallah nichts Neues

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen, seinen Finanziers in Europa auch als Mahmoud Abbas bekannt, hat in Ramallah die Feiern zum 56. Jubiläum der ersten Anschläge der Terrororganisation Fatah in Israel eröffnet. Im Namen des »Palästinenserpräsidenten« entzündete der Vize-Vorsitzende der Fatah Mahmoud Al-Aloul zu Beginn der Zeremonien eine Fackel am Grab des Terroristen Yassir Arafat.

Im Beisein zahlreicher Vertreter der »Palästinenserführung« erklärte Mahmoud Al-Aloul, die ersten bewaffneten Anschläge seiner Organisation markierten den Beginn der bis in die Gegenwart andauernden »Palästinensischen Revolution«, und pries die »Märtyrer« der Fatah als »Freiheitskämpfer«. Die »Revolution« zur »Befreiung Palästinas«, schwor er, werde bis zum Erreichen ihres Ziels fortgesetzt.

Während so in Ramallah in seinem Auftrag der antisemitische »palästinensische« Terrorismus glorifiziert und gefeiert wurde, bekannte der »Palästinenserpräsident« selbst sich in einer Fernsehansprache zur »Revolution« seiner Fatah und heuchelte gleichzeitig, er strebe und sehne sich nach dauerhaftem Frieden auf der Basis einer »gerechten Lösung« des »palästinensisch«-israelischen Konflikts.

Im Rahmen seiner Ansprache vergaß »Präsident« Abu Mazen auch nicht die in israelischen Gefängnissen Haftstrafen verbüßenden »palästinensischen« Terroristen, die er freilich als »politische Gefangene« bezeichnete und denen er Initiativen zu ihrer Freilassung versprach. Seinen makabren Auftritt beschloß der selbsternannte »Friedensaktivist« mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen an die ganze Welt.

Arroganz

Die »Palästinenserführung« in Ramallah erwägt als Reaktion auf den Erfolg Joe Bidens bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten eine Wiederaufnahme ihrer Kontakte nach Washington. Wie aus einer Abschlußerklärung zur jüngsten Tagung des Exekutivkomitees der PLO hervorgeht, muß die neue amerikanische Regierung vorher jedoch eine ganze Reihe von Forderungen erfüllen.

So erwartet die »Palästinenserführung« um »Präsident« Abu Mazen neben einer Wiedereröffnung des PLO-Büros in Washington einen Rückzug der amerikanischen Botschaft in der israelischen Hauptstadt Jerusalem nach Tel Aviv und die Wiederaufnahme der amerikanischen finanziellen Unterstützung für die UNRWA, das »Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten«.

Die »Palästinenserführung« verlangt damit von einer von Präsident Joe Biden geführten Regierung kaum weniger als einen demütigenden Kniefall vor Ramallah. So wenig der demokratische Politiker von seinem Amtsvorgänger halten mag, sollte er sich diesen Forderungen beugen, käme das einer Kapitulation Amerikas vor einer Organisation gleich, die in ihrem Kern nach wie vor eine terroristische ist.

Mit dem Umzug der amerikanischen Botschaft in Israel in die Hauptstadt des jüdischen Staates setzte Präsident Donald J. Trump einen von Republikanern wie Demokraten getragenen Parlamentsbeschluß um, mit der Kürzung und schließlich der Beendigung der Unterstützung der UNRWA reagierten die Vereinigten Staaten auf den Unwillen des »Hilfswerks« dringend nötige Reformen umzusetzen.

Das Erlöschen der Betriebsgenehmigung für die PLO-»Botschaft« in Washington schließlich war das Ergebnis »palästinensischer« Verstöße gegen sie. Die PLO sollte ihr »Konsulat« in der amerikanischen Hauptstadt dazu nutzen, Initiativen zur Lösung des »palästinensisch«-israelischen Konflikts voranzubringen, eine Mission, der es auf Betreiben der »Palästinenserführung« niemals gerecht wurde.

Mit ihren Forderungen führt die »Palästinenserführung« nun nur vor, daß sie nicht gewillt ist, ihren Kurs auch nur zu überdenken. Sie macht Joe Biden kein Angebot, in beispielloser Selbstüberschätzung will sie einer von ihm geführten Regierung ihr Diktat aufzwingen. Ein (zukünftiger) Präsident mit Selbstachtung kann solche Forderungen nur als die inakzeptable Frechheit zurückweisen, die sie sind.

Überfälliger Abgang

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat, wie aus Ramallah gemeldet wird, ein Rücktrittsschreiben Hanan Ashrawis angenommen, mit dem die noch bis Monatsende amtierende Leiterin der »Abteilung für öffentliche Diplomatie und Politik« der Terrororganisation PLO ihm bereits zwei Wochen ihren Wunsch nach einem Rückzug aus der »amtlichen« Propagandaarbeit gegen Israel mitgeteilt hatte.

Mit ihrem Rücktrittsgesuch soll Hanan Ashrawi nach Angaben von Vertrauten auf die Entscheidung Abu Mazens zur Wiederaufnahme der Sicherheitskooperation mit Israel reagiert haben. Wie die zur PLO gehörende »palästinensische« Terrororganisation PFLP und die islamistische Hamas lehnte sie danach die erneuerte Zusammenarbeit mit Jerusalem auf dem Gebiet der Terrorismusbekämpfung ab.

Die auch im Westen mancherorts leider allzu geschätzte »Politikerin« verrät damit einmal mehr ihren wahren Charakter und blamiert jene, die sie für eine Menschenrechts- oder gar Friedensaktivistin halten. Mit ihrer Ablehnung jeder Kooperation zwischen Ramallah und der Regierung in Jerusalem entlarvt sie ihren viel zu oft beschwiegenen oder verleugneten Haß auf Juden und den jüdischen Staat.

Die von Hanan Ashrawi gegründete Organisation Miftah, die sich angeblich einem Frieden mit Israel verpflichtet sieht, demonstrierte dabei schon früh den Antisemitismus, der auch ihre Gründerin antreibt. So veröffentlichte sie etwa ein antisemitisches Pamphlet eines bekennenden amerikanischen Nationalsozialisten, was die Organisation später freilich als einen »Irrtum« zu verharmlosen suchte.

Kein Irrtum ist aber bis heute ein Text, der offen die Frage diskutiert, ob »Israel die einzige mögliche Heimstätte für Juden« sei. Ein anderer Beitrag auf der Website der »Friedensaktivisten« glorifiziert »palästinensische« Terroristen, die daher selbstverständlich auch die »Märtyrerrenten« des PLO-Regimes verteidigen. Zieht sich Hanan Ashrawi aus der Öffentlichkeit zurück, ist das nur zu begrüßen.