Schlagwort: Narzißmus

Selbstdarsteller

Die israelischen Seestreitkräfte haben mehrere Boote aufgebracht, mit denen »Menschenrechtsaktivisten« zuvor versucht hatten, unkontrolliert Gaza zu erreichen. Die vor wenigen Tagen von Sizilien aus aufgebrochenen Boote werden nun in einen israelischen Hafen umgeleitet. Ihre Besatzungen und Passagiere, die natürlich nicht an Bord gingen, ohne vorher peinliche »Hilferuf«-Videos aufzunehmen, dürften bald abgeschoben werden.

Im vergangenen Jahr konnte eine ähnliche Flotte Schlagzeilen machen, an der sich die mittlerweile zum Antisemitismus konvertierte ehemalige »Klimaaktivistin« Greta Thunberg beteiligt hatte. Wie die Teilnehmer der letztjährigen »Global Sumud Flotilla« eint die Beteiligten der »Frühlingsflotte« wieder neben ihrem Haß auf Juden und den jüdischen Staat eine tiefe Verachtung für die Bewohner Gazas, als deren Helfer sie sich aufspielen.

Denn natürlich hat es mit humanitärer Hilfe nichts zu tun, kommen »Hunderte Passagiere aus über 50 Ländern«, wie es in einer Selbstdarstellung der »Aktivisten« heißt, auf »60 Booten« zusammen, um mit ihnen absehbar vergeblich zu versuchen, den von der Hamas beherrschten Teil Gazas zu erreichen. Was immer sie von ihren angeblichen »Hilfsgütern« nach der nun verhinderten Ankunft noch hätten verteilen können, wäre den Aufwand nicht wert.

Wer den »Palästinensern« in Gaza tatsächlich helfen will, kann sich dazu einiger bewährter Kanäle bedienen, statt unter viel Geschrei eine Konfrontation mit der israelischen Marine zu provozieren, die, wie selbst die Vereinten Nationen bestätigen, über ein Mandat verfügt, die Seewege in das Gebiet zu kontrollieren, von dem aus am 7. Oktober 2023 die Hamas als Teil der »Achse des Widerstands« ihren Vernichtungskrieg gegen den jüdischen Staat begann.

Es ist daher beinahe bedauerlich, daß die israelischen Streitkräfte sich die Mühe machen, ihren legitimen Auftrag zu erfüllen. Ließen sie zu, daß »Hunderte Aktivisten aus über 50 Ländern« in Gaza anlanden, um während ihres Aufenthalts dort mit angeblich gerade dem Hungertod entkommenen »Palästinensern« um ebenso angeblich knappe Nahrung zu konkurrieren, würde das den Menschenhaß dieser erbärmlichen Selbstdarsteller wohl nachhaltig entlarven.

Diese Blamage bleibt ihnen nun leider erspart. Statt sich für ihre selbstherrliche Arroganz rechtfertigen zu müssen, dürfen diese Komplizen der Babyschlächter und Vergewaltige der Hamas sich nun wieder als Opfer aufspielen und ihr angebliches Leid klagen. Von der medialen Aufmerksamkeit, die 2025 Greta Thunberg mit ihrer »Gefangenschaft« zuteil wurde, können »palästinensische« Opfer des Vernichtungswahns der Hamas bestenfalls träumen.

Krokodilstränen

Kaum ein paar Stunden auf israelischem Boden, wetteifern Greta Thunberg und ihre narzißtischen Spießgesellen schon mit jenen, denen sie angeblich Hilfe bringen und Aufmerksamkeit bescheren wollten, um Schlagzeilen und darum, wessen Leid das größere sei. »Die kleine Greta«, erklärt da so exemplarisch wie hemmungslos der türkische »Aktivist« Ersin Celik, sei vor seinen Augen von israelischen Sicherheitskräften behandelt worden, »wie das einst die Nazis gemacht« hätten.

Deutlicher, als es dieser Teilnehmer der von den israelischen Streitkräften erfolgreich aufgebrachten »Global Sumud Flotilla« mit seiner dreisten Verleumdung tut, läßt sich dieses aus dem unmittelbaren Umfeld der Hamas organisierte antisemitische Projekt gar nicht bloßstellen. Mit seinen Worten verharmlost dieser »Menschenrechtsaktivist« nicht »nur« die von Deutschen und ihren Helfershelfern begangenen Menschheitsverbrechen und leugnet sie damit letztlich.

Sie zeigen auch, daß es »der kleinen Greta«, ihm und all ihren gemeinsamen Spießgesellen darum geht, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Denn wer mit solchen Superlativen ins Rampenlicht drängt, verdrängt damit selbstverständlich jene, um die es doch angeblich gehen sollte, die »Palästinenser« in Gaza, von denen es zumindest heißt, sie erlebten allerlei Ungemach. Immerhin soll ein »Hungerkrieg« geführt werden gegen sie, die Behauptung eines »Völkermords« steht im Raum.

Doch statt über sie zu reden oder gar von den weiterhin in der Gewalt der Hamas befindlichen jüdischen Geiseln und deren Erlebnissen, jammert Greta Thunberg über möglicherweise knapp bemessene Essensrationen in israelischer Sicherheitshaft – während gleichzeitig andere Flotten-»Aktivisten« einen Hungerstreik ausriefen, was ihrem peinlichen Barmen gegenüber schwedischen Diplomaten, mit denen sie selbstverständlich kommunizieren konnte, noch die Krone aufsetzt.

Die erbärmliche Selbstdemontage der »Global Sumud Flotilla« sollte gleichwohl nicht davon ablenken, daß hinter ihr mit der Hamas eine terroristische Organisation steckt, die nach wie vor über einige Macht in Gaza und, ist zu befürchten, auch dem Rest der Welt verfügt, wo sie jedenfalls noch zu viele Anhänger zu mobilisieren vermag. Mögen die »Global Sumud Flotilla« und ihre »kleine Greta« auch gescheitert sein, die Islamisten sind es – leider – wohl noch lange nicht.

Gestörte Wahrnehmung

Belgien und die scheidende Europäische Kommission haben neue Lieferungen »humanitärer Güter« für Gaza angekündigt. Die »Hilfsgüter« im Umfang von 240 Tonnen sind den Angaben zufolge von einer in Brüssel ansässigen Organisation gesammelt worden, die über Jordanien, das mancherorts in Europa offenbar an Gaza grenzt, in den Küstenstreifen gelangen. Die Europäische Kommission will den Transport nach Amman absichern.

Der slowenische Diplomat Janez Lenarčič, Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz der scheidenden »Regierung« der Europäischen Union, ist des Lobes voll für die Aktion, die »ein großartiges Beispiel dafür« sei, »wie die Europäische Union, die EU-Mitgliedstaaten und unsere humanitären Partner Menschen in Not im Gazastreifen unterstützen«. Vor allem aber ist sie ein Exempel für die weltfremde Selbstherrlichkeit der EU.

In der Tat wird derzeit nichts weniger in Gaza benötigt als weitere »Hilfsgüter«, von denen nämlich bereits absehbar ist, daß sie noch im günstigsten Fall nach der Abfertigung auf ägyptischem oder israelischem Gebiet irgendwo in Gaza verrotten werden. Im weniger günstigen Fall werden die »Hilfsgüter« Beute islamistischer oder anderer »palästinensischer« Verbrecher, die sich an ihnen bereichern und damit weiteren Terror finanzieren.

Gaza, das räumte jüngst selbst der notorische Antisemit Philippe Lazzarini, noch immer Chef des berüchtigten »Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten«, ein, leidet nicht unter einem Mangel an als »humanitär« betitelten oder sonstigen Gütern. Vielmehr verhinderten »massive Plünderungen und grassierender Schwarzhandel« daß »dringend benötigte Hilfsgüter« wirklich notleidende Menschen erreichten.

Tausende Tonnen »humanitärer Güter« können, wie auch amerikanische Helfer bestätigen, gegenwärtig nicht innerhalb von Gaza verteilt werden, weil marodierende »Palästinenser«-Banden Leib und Leben von LKW-Fahrern bedrohen. Die Vereinten Nationen haben deshalb ihre Aktivitäten zur Verteilung von »Hilfsgütern« eingestellt. Statt sich in Selbstlob zu sonnen, stünde es den EUrokraten besser, sie nähmen die Realität zur Kenntnis.