Schlagwort: Lions‘ Den

Quereinsteiger

Zahlreiche Mitglieder der »palästinensischen« Terrororganisation Lions’ Den sollen, wie es übereinstimmend aus »Palästina« und Israel heißt, sich in diesen Tagen den »Sicherheitsbehörden« des Regimes in Ramallah ergeben haben. Weitere Angehöriger der Organisation sollen angekündigt haben, sich in den kommenden Tagen in die Obhut des PLO-Regimes um »Präsident« Abu Mazen begeben zu wollen.

Die unter dem Namen Breaking the Wave bereits seit einigen Wochen laufenden Maßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte gegen den »palästinensischen« Terrorismus in den umstrittenen Gebieten zeigen offensichtlich Wirkung. Allerdings ist diese Entwicklung nur bedingt zu begrüßen. Denn die Lions’ Den-Verbrecher erhoffen sich vom PLO-Regime nicht etwa gerechte Verfahren und milde Urteile.

Das Regime um »Präsident« Abu Mazen hat ihnen tatsächlich mehr zu bieten als etwas, das in zivilisierteren Landstrichen wohl Gerechtigkeit heißt: Auf die Terroristen wartet die Übernahme in die »Sicherheitskräfte« Ramallahs, die ihnen nicht nur unmittelbaren Schutz vor der Verfolgung durch die israelischen Sicherheitskräfte bietet, sondern ein regelmäßiges Einkommen und eine irdische Karriere.

Es mag wie ein schlechter Witz klingen, ist aber keiner. Die »Sicherheitskräfte« des Regimes in Ramallah rekrutieren gerade Nachwuchs unter Terroristen. Statt sie zu entwaffnen und – wo nötig – ihnen den Prozeß zu machen, wechseln die, die eben noch auf der Jagd nach Juden waren, die Uniform und dürfen so ihren Krieg gegen »die Besatzung« fortsetzen. Ausbildung und Gehalt gehen auf die Europäer.

Ramallahs Demenz

Israelischen Sicherheitskräften ist es bei einem Einsatz in Nablus in der vergangenen Nacht gelungen, einen Unterschlupf »palästinensischer« Terroristen auszuheben. Begleitet von massiven Angriffen der der Terrororganisation Lions’ Den zugerechneten Terroristen und deren Anhängern, konnten die Einsatzkräfte eine Waffenschmiede zerstören. Vier Terroristen wurden bei den Auseinandersetzungen getötet.

Mit seiner Unterschrift unter die Road Map hat »Palästinenserpräsident« Abu Mazen anerkannt, daß der Weg nach »Palästina« über eine Erklärung, die »bedingungslos Gewalt und Terrorismus für beendet« deklariert, sowie »sichtbare Anstrengungen« führt, »um Einzelpersonen bzw. Gruppen, die [..] gewaltsame Angriffe auf Israelis planen und durchführen, festzunehmen bzw. zu zerschlagen und ihnen Einhalt zu gebieten«.

Dennoch verurteilt Ramallah das Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte gegen die Lions’ Den-Terroristen in Nablus scharf. Stellvertretend für seinen »Präsidenten« Abu Mazen erklärte dessen »Sprecher« Nabil Abu Rudeineh, die »israelischen Angriffe auf Nablus« seien ein »Kriegsverbrechen« und verlangte ein »unverzügliches Ende dieser Verbrechen« und ein internationales Eingreifen gegen »israelische Apartheid«.

Als »Garantiemächte« der Road Map fungieren neben der Europäischen Union und den Vereinten Nationen die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation, die das »Nahost-Quartett« bilden. Um ihre Glaubwürdigkeit zu bewahren, sollten sie schnell handeln und Ramallah an die Road Map erinnern. Dort hat man sie wohl vergessen: »Premier« Mohammad Shtayeh hofft auf eine baldige Anerkennung »Palästinas« durch die G20.

Entlarvende »Trauer«

Die »palästinensische« Terrororganisation Fatah »trauert« nach eigenen Angaben um Tamer al-Kilani, ein hochrangiges Gründungsmitglied der ebenfalls terroristischen Organisation »Höhle des Löwen (Lions’ Den)«. Der als »Märtyrer« geehrte Terrorist war am Sonntag bei einer Explosion in Nablus getötet worden, für die das von »Präsident« Abu Mazen geführte Regime Israel verantwortlich macht.

Mit ihrer demonstrativen Trauer um einen Mitgründer einer Terrororganisation, der aktiv in die Planung und Realisierung mehrerer Anschläge in den umstrittenen Gebieten und Israel verwickelt war, beweist die »gemäßigte« Fatah des »Palästinenserpräsidenten«, die als deren dominierende »Fraktion« auch über die Ausrichtung PLO bestimmt, daß sie ist, was sie schon immer war: eine Terrororganisation.

Daß sich die Fatah offen zum Terrorismus einer mit ihr in diesem Bereich konkurrierenden Organisation bekennt, sollte Augen öffnen: Das von ihr ausgerufene und »regierte« Fanatasiegebilde »Palästina« ist als »Staat« eine Farce. Tatsächlich fungiert es als Tarnorganisation, in deren Schutz terroristische Aktivitäten in großem Umfang vorbereitet und umgesetzt werden, glorifiziert und international finanziert.

Es ist überfällig, gerade dort, wo die Bereitschaft besonders hoch ist, die Errichtung eines unabhängigen und demokratischen, eines friedlichen Staates »Palästina« finanziell und auf andere Weise zu unterstützen, dem Betrug im Namen »Palästinas«, für den Abu Mazen, seine PLO und Fatah, aber auch die Hamas, die sich an Teheran verkauft hat, ein Ende zu setzen und jede Form der Anerkennung zu entziehen.