Schlagwort: Oxfam

Verleumder

Zahlreiche »Nichtregierungsorganisationen«, die sich mit der Behauptung, für Menschenrechte einzutreten, üppige Unterstützung auch und gerade europäischer Regierungen erschwindeln, haben in einer gemeinsamen Erklärung Israel aufgefordert, im Zeichen der Bekämpfung des Corona-Virus’ seinen »Verpflichtungen als Besatzungsmacht« in Gaza und den umstrittenen Gebieten nachzukommen.

Der jüdische Staat sei, heißt es in dem Statement, das von einschlägig verrufenen »NGO« wie Human Rights Watch, Oxfam, B’Tselem oder Gisha unterzeichnet wurde, verantwortlich dafür, eine sich angeblich anbahnende »humanitäre Katastrophe« unter »Palästinensern« abzuwenden. Daß in Gaza die Hamas und in Ramallah die PLO herrschen, unterschlagen die »NGO« dabei einmal mehr.

Interessant ist freilich auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung ihres »israelkritischen« Aufrufs: Er erschien nämlich nur kurz nach der Drohung der islamistischen Hamas, ihre Kämpfer würden sich medizinische Ausrüstung schon in Israel zu »beschaffen« wissen. Die knapp sieben Millionen Juden in Israel würden »nicht mehr atmen« können, sollte Jerusalem Gaza nicht von sich aus versorgen.

Tatsächlich hat Israel bereits zahlreiche Hilfslieferungen für Gaza organisiert und gestattet, die die »NGO« natürlich ebenso unterschlagen wie sie es unterlassen, sich von den offenen Drohungen der Hamas zu distanzieren, die Juden Israels zu ermorden. Damit stellen sie sich an die Seite der Terroristen und führen erneut auf unnachahmliche Art vor, was sie unter »Menschenrechten« verstehen.

Menschenrechtsaktivismus

»Eine der größten Wohltätigkeitsorganisationen Großbritanniens hat den Mißbrauch von Prostituierten durch leitende Mitarbeiter im von Erdbeben zerstörten Haiti zu vertuschen versucht. [..]

Ein vertraulicher Bericht der Wohltätigkeitsorganisation Oxfam besagt, daß unter einigen Mitarbeitern in Haiti ›eine Kultur der Straflosigkeit‹ geherrscht habe und vermutet werde, daß auch Kinder durch die Helfer sexuell ausgebeutet wurden. In dem Bericht aus dem Jahr 2011 heißt es: ›Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß die Prostituierten minderjährig waren‹.«
(The Times, 9. Februar 2018, S.1)