Schlagwort: Abu Mazen

Konfliktursache

Die selbsternannte »Palästinenserführung« hat vergleichsweise vielstimmig auf den Ausgang der israelischen Parlamentswahl reagiert. Jibril Rajoub, nach eigener Auskunft ein Anhänger Adolf Hitlers, sieht Israel mit einer möglichen Rückkehr Benjamin Netanjahus als Premierminister »in die Niederungen des Faschismus« fallen und zeigt sich damit als wahrer Kenner seines arisch-großdeutschen Idols.

Ähnlich schräg kommt der Vergleich Mohammad Shtayehs zwischen der amtierenden und einer zukünftig möglicherweise von dem Likud-Politiker geführten Regierung in Jerusalem daher: Für den noch nie gewählten »Ministerpräsidenten« des »palästinensischen« Gebildes ist der Unterschied zwischen der einen und der denkbaren israelischen Regierung »so groß wie der zwischen Coke und Pepsi Cola«.

Während der »Sportminister« des Regimes in Ramallah den Faschismus also erst noch Einzug halten sieht in Israel, bleibt er aus der Sicht des Wassertrinkers Mohammad Shtayeh entweder erhalten oder auch erspart. Mit Blick auf den »palästinensisch«-israelischen Konflikt ist es freilich wohl in der Tat völlig gleichgültig, wer in Jerusalem regiert. Das Problem ist seit Jahrzehnten in Ramallah zu verorten.

Wechselnde und verschieden geprägte israelische Regierungen, darunter auch mehrere unter Premier Benjamin Netanjahu, haben auf verschiedene Weise versucht, die Spannungen zu entschärfen. Auf großzügige Kompromißangebote reagierte Ramallah allerdings nicht weniger ablehnend als auf Repressionen. Derweil wurden die Abraham Accords unterschrieben und kamen sich Jerusalem und Beirut näher.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist die Ursache für das Fortbestehen des »palästinensisch«-israelischen Konflikts eben tatsächlich nicht in Jerusalem zu finden, sondern in Ramallah und im Unwillen der dortigen »Palästinenserführung«, sich mit welcher israelischen Regierung auch immer auf ernsthaft geführte bilaterale Verhandlungen über einen Frieden überhaupt auch nur einzulassen.

Darüber gelingt es der Cique um »Präsident« Abu Mazen noch nicht einmal mehr, die Illusion eines »palästinensischen Volkes« aufrechtzuerhalten. Denn auch in ihrem Konflikt mit der in Gaza herrschenden Hamas gelingt es der »Palästinenserführung« ja nicht, ihren theoretischen Alleinvertretungsanspruch in die Praxis umzusetzen. Ein Staat »Palästina« wird auch dadurch nicht gerade wahrscheinlicher.

Quereinsteiger

Zahlreiche Mitglieder der »palästinensischen« Terrororganisation Lions’ Den sollen, wie es übereinstimmend aus »Palästina« und Israel heißt, sich in diesen Tagen den »Sicherheitsbehörden« des Regimes in Ramallah ergeben haben. Weitere Angehöriger der Organisation sollen angekündigt haben, sich in den kommenden Tagen in die Obhut des PLO-Regimes um »Präsident« Abu Mazen begeben zu wollen.

Die unter dem Namen Breaking the Wave bereits seit einigen Wochen laufenden Maßnahmen der israelischen Sicherheitskräfte gegen den »palästinensischen« Terrorismus in den umstrittenen Gebieten zeigen offensichtlich Wirkung. Allerdings ist diese Entwicklung nur bedingt zu begrüßen. Denn die Lions’ Den-Verbrecher erhoffen sich vom PLO-Regime nicht etwa gerechte Verfahren und milde Urteile.

Das Regime um »Präsident« Abu Mazen hat ihnen tatsächlich mehr zu bieten als etwas, das in zivilisierteren Landstrichen wohl Gerechtigkeit heißt: Auf die Terroristen wartet die Übernahme in die »Sicherheitskräfte« Ramallahs, die ihnen nicht nur unmittelbaren Schutz vor der Verfolgung durch die israelischen Sicherheitskräfte bietet, sondern ein regelmäßiges Einkommen und eine irdische Karriere.

Es mag wie ein schlechter Witz klingen, ist aber keiner. Die »Sicherheitskräfte« des Regimes in Ramallah rekrutieren gerade Nachwuchs unter Terroristen. Statt sie zu entwaffnen und – wo nötig – ihnen den Prozeß zu machen, wechseln die, die eben noch auf der Jagd nach Juden waren, die Uniform und dürfen so ihren Krieg gegen »die Besatzung« fortsetzen. Ausbildung und Gehalt gehen auf die Europäer.

Beispiel

Während die Mitglieder der »palästinensischen« terroristischen Gesellschaft weiter dem nachgehen, was der Lebensinhalt zukünftiger »Märtyrer« ist, schreiben Beirut und Jerusalem mit der Einigung über einen Teil ihrer gemeinsamen Grenze Geschichte. Seit über sieben Jahrzehnten herrscht zwischen dem Libanon und Israel der Kriegszustand, und dennoch ist eine – vorsichtige – Annäherung möglich.

Zwar bemüht sich insbesondere die libanesische Regierung, die nach wie vor zwischen den beiden Staaten bestehende Feindschaft zu betonen, während Jerusalem hervorhebt, daß die Einigung dereinst als erster Schritt zu einer Normalisierung der bilateralen (Nicht-)Beziehungen gelten könnte. Unbestreitbar aber dürften von beiden Staaten geteilte ökonomische Interessen zu dem Abkommen geführt haben.

Die durch die nun mögliche und schon begonnene Ausbeutung der Erdgasfelder im Mittelmeer erwarteten Einnahmen sind in Israel ebenso willkommen wie im krisengeplagten Libanon. Sind es wirtschaftliche Interessen, die selbst die Hisbollah für den Augenblick ihre antisemitische Kriegsrhetorik vergessen lassen, könnte das von Washington vermittelte Abkommen auch Vorbild sein für andere Konflikte.

Die »Palästinenser« etwa erhalten pro Kopf mehr internationale Unterstützung als beliebige andere. Weil diese Transfers von keinerlei Bedingungen abhängig gemacht werden, ver- oder behindern sie »palästinensischen« Terrorismus nicht: »Palästinenserpräsident« Abu Mazen kann sich im Berliner Kanzleramt weigern, sich vom Terrorismus zu distanzieren, und kehrt dennoch mit Millionenzusagen heim.

Für das Regime um Abu Mazen lohnt sich unter diesen Umständen ein Frieden mit Israel schlicht nicht. Die »Palästinenserführung«, die identisch ist mit der Führungsriege der Terrororganisation PLO, verweigert sich denn auch allen aussichtsreichen Friedensinitiativen. Selbst ein zweistelliger Milliardenbetrag, den Washington unter Präsident Donald J. Trump in Aussicht stellte, beeindruckte Ramallah nicht.

Ändern könnte sich das, wenn die gegen jede Kritik resistente Selbstverständlichkeit ein Ende hat, mit der besonders Europa und einige europäische Staaten regelmäßig große Geldbeträge nach Ramallah transferieren. Erst wenn eine Abkehr vom Terrorismus sich mehr lohnt als dessen Fortsetzung, ist auf die Herausbildung einer »palästinensischen« Zivilgesellschaft zu hoffen, die Unterstützung verdiente.

Europäische Verantwortung

Mit finanziellen Zuwendungen im Umfang von insgesamt 35 Millionen Euro beteiligte sich die EU nach eigenen Angaben Anfang September an den Gehältern, die das Regime in Ramallah seinen »zivilen Angestellten« für den August überwies. Seit die EU-Kommission vor einigen Monaten die Blockade von Geldern für »Palästina« zurücknahm, fließt die »humanitäre Aufbauhilfe« aus Brüssel wieder regelmäßig.

In den Genuß der europäischen Zuwendungen dürfte – natürlich erst nach Abzug der für die Konten der Clique um »Präsident« Abu Mazen bestimmten »Steuern« – auch das Personal des nach dem »Märtyrer« Khalil Suleiman benannten Krankenhauses in Jenin kommen, das die »Regierung« in Ramallah betreibt, darunter der »Arzt« Abdullah Abu al-Teen, der am Freitag Verletzungen erlag, die er sich als Terrorist zuzog.

Während man annehmen sollte, daß Menschen, die sich für einen medizinischen Lebenserwerb entscheiden, einiges Interesse daran haben, Leben zu bewahren und zu retten, war Abdullah Abu al-Teen auch als Terrorist aktiv, als Mitglied und »Kommandeur« der Al-Aqsa Märtyrerbrigaden. Die zur Fatah zählende Organisation wird von verschiedenen Staaten als terroristisch geächtet, auch durch die Europäische Union.

Mit ihren »humanitären« Zuwendungen an die »Palästinenserführung«, das macht der Tod Abdullah Abu al-Teens erneut in aller Klarheit deutlich, beteiligt die Europäische Union sich auch an der Finanzierung von Aktivitäten, die sie selbst als terroristisch bewertet. Mit dem Gehalt für Abdullah Abu al-Teen hat sie auch dessen »Hobby« mitfinanziert, Antisemitismus und organisierten Terrorismus gegen Juden und Israel.

Jämmerliche Gestalten

Während weite Teile der zivilisierteren Welt derzeit Rußland zu isolieren suchen und ihre Repräsentanten Begegnungen mit Präsident Wladimir Putin meiden, zeigt sich »Palästinenserpräsident« Abu Mazen gern mit dem russischen Kriegsverbrecher. Der gibt vor, die Ukraine mit einer »Spezialoperation« von »Nazis« befreien zu wollen, hat aber kein Problem, in der Nähe des Antisemiten gesehen zu werden.

Und wie das unter Verbrechern dieses Kalibers vermutlich nicht unüblich ist, gaben sie sich im gemeinsamen Gespräch bei ihrem Treffen in Kasachstan wohl überzeugt von ihrer Rechtschaffenheit, wissend – oder gewiß ahnend -, daß sie sich dabei belügen. »Präsident« Abu Mazen beklagte sich bei Wladimir Putin über »Verbrechen«, für die er »die Besatzung« verantwortlich macht, Israel, den jüdischen Staat.

Der russische Blutsäufer sonnte sich, wie es aus Ramallah weiter heißt, in Komplimenten des »palästinensischen« Holocaust-Leugners für »die Haltung Rußlands zur gerechten Sache der Paslästinenser in allen internationalen Gremien«. Unwillkürlich drängt sich die Frage auf, welche der beiden Gestalten bei diesem öffentlichen Termin der größere Betrüger war, aber auch der erfolgreichere Selbstbetrüger.

Dabei sind beide tief gesunken, erhoffen sie sich vom jeweils anderen was auch immer. Sie spielen anständige Staatsmänner, Rollen, mit denen sie mangels eigener Überzeugung überfordert sind. Sie überzeugen weder sich noch ein Publikum, dessen Achtung sie nicht durch Repression erzwingen können. Sie sind klägliche Gestalten, dieser Präsident und sein Möchtegernkollege, die als etwas gelten wollen, was sie nicht sind.

Staatsterrorist

Das PLO-Regime hat Israel »Staatsterrorismus« vorgeworfen. Wie Mohammad Shtayeh, der »Ministerpräsident« des Wahngebildes »Palästina«, zur Eröffnung einer Sitzung seines »Kabinetts« in Ramallah erklärte, betreibe Jerusalem in den umstrittenen Gebieten »Staatsterrorismus« gegen die »Palästinenser«. Israelische Sicherheitskräfte setzten dort eine »Politik des Tötens um des Tötens willen« um.

Mohammad Shtayeh ist in der Clique um Abu Mazen einer der schärfsten Gegner jeder Annäherung zwischen »Palästinensern« und Israel. In seinem Haß auf Juden steht der »Premier« seinem »Präsidenten« um nichts nach, der sich jüngst bei einem Besuch in Berlin erneut als Holocaust-Leugner hervortat und sich weigerte, sich vom »palästinensischen« Überfall auf die Olympischen Spiele 1972 zu distanzieren.

Nach seinem Auftritt im deutschen Kanzleramt nahm der auch als Mahmoud Abbas bekannte Abu Mazen vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York teil. In seiner von seinem »Außenministerium« als »historisch« gepriesenen Rede ließ er es sich nicht nehmen, sich demonstrativ vor »palästinensischen« Terroristen zu verneigen, »rechtschaffenen Märtyrern des palästinensischen Volkes«.

Ihre gemeinsame Anerkennung zeigen Abu Mazen und sein Mohammad Shtayeh den »Vorbilder[n], an die noch Generationen von Palästinensern in Dankbarkeit und Ehrfurcht denken werden«, freilich nicht nur mit Worten, sondern vor allem lebenslang ausgezahlten üppigen »Märtyrerrenten«. Daß man »Palästina« keinen Staatsterrorismus vorwerfen kann, hat einen Grund: Es ist (und wird hoffentlich) kein Staat.

Der Unterschied

Gelingt es israelischen Sicherheitskräften, »palästinensische« Terroristen durch den Einsatz von Gewalt von der Vollendung ihrer geplanten Attacken abzuhalten, genügt es dem Regime um »Präsident« Abu Mazen nicht mehr, die Getöteten als »Mordopfer« zu glorifizieren. Inzwischen fallen getötete Terroristen in den Darstellungen ihrer Hintermänner immer öfter »kaltblütigem Mord« zum Opfer.

So erging es zum Wochenbeginn auch Basel Basbous, der, wie die amtliche »Nachrichtenagentur« Wafa halluzinierte, »kaltblütig hingerichtet« wurde. Das Sprachrohr des antisemitischen Regimes in Ramallah ließ es sich dabei nicht nehmen, ein »kleines palästinensisches Mädchen« Tränen um den Neunzehnjährigen vergießen zu lassen. Richtig peinlich wurde die Story, als der Totgesagte lebend »gefunden« wurde.

Der Terrorist, der gemeinsam mit zwei Komplizen bei dem Versuch eines Angriffs mit einem PKW verletzt worden war, wird tatsächlich in einem israelischen Krankenhaus behandelt. So bedauerlich es sein mag, daß ein Terrorist seine (geplante) Tat überlebt, so wenig kann es verwundern: Denn die israelischen Sicherheitskräfte sind eben nicht die »kaltblütigen Mörder«, als die sie regelmäßig verleumdet werden.

Anders als Gestalten, die Terroristen wie Basel Basbous als »Freiheitskämpfer« und als »Märtyrer« glorifizieren, verteidigen die israelischen Streitkräfte und ihre Angehörigen zivilisatorische Werte, zu denen auch die Achtung vor dem menschlichen Leben zählt. Ist ihre Gewalt gegen Terroristen tödlich, ist sie das in aller Regel, weil sie notwendig ist. Dieser Unterschied trennt Zivilisation und Barbarei.

Brandstifter

Hieß es zunächst, der Junge sei auf der Flucht vor israelischen Sicherheitskräften aus großer Höhe in die Tiefe gestürzt, mußte die antisemitische Propaganda sich schnell berichtigen: In der jüngsten Version einer weiteren antiisraelischen Verleumdung starb Rayyan Suleiman, weil, wie sein Vater mit der Kompetenz eines professionellen Laien diagnostizierte, »sein Herz aus Angst plötzlich aufhörte zu schlagen«.

Al-Hayat Al-Jadida, 18. Oktober 2015

Werden Angehörige der israelischen Sicherheitskräfte von »palästinensischen« Medien, insbesondere den »amtlichen« Sprachrohren des PLO-Regimes in Ramallah, regelmäßig als Schwächlinge verhöhnt und selbst Kinder in ihnen dazu angehalten, sie zu attackieren, soll nun der bloße Anblick israelischer Soldaten »palästinensische« Kinder töten. Selbst Widersprüche stören im antisemitischen Weltbild wenig.

Online-Lektion der »gemäßigten« Fatah zum »richtigen« Gebrauch von Steinschleudern

Und die »palästinensische« Propaganda und die ihrer westlichen Unterstützer funktioniert leider nur zu gut. Die Regierung in Washington rief dazu auf, die Umstände des »tragischen Todes« des Siebenjährigen »aufzuklären«, eine Forderung, der sich das Vereinigte Königreich und – selbstverständlich – die Europäische Union anschlossen, wissend, daß sie sich damit zu Komplizen der Dämonisierung Israels machen.

Al-Hayat Al-Jadida, 8. Oktober 2015

Niemand wird je mit Sicherheit sagen können, was die letzten Gedanken Rayyan Suleimans oder ob sie tatsächlich ursächlich waren für sein Ableben. Rufe nach einer »raschen Untersuchung« sind daher so aufrichtig wie ein Kondolenzanruf Abu Mazens bei den Eltern des Jungen. Der »Palästinenserpräsident« kann sich tatsächlich über die billige Unterstützung bei der Rechtfertigung »palästinensischen« Terrors freuen.

Europas Wahn

Die Europäische Union applaudiert in einer Stellungnahme ihrer Vertretung beim Regime in Ramallah dem Auftritt »Präsident« Abu Mazens vor der UN-Vollversammlung am Freitag. Nach Auskunft der von Sven Kühn von Burgsdorff geleiteten EU-Repräsentanz »bekräftigte« Abu Mazen mit seiner Rede, »daß sich die Palästinenser nach Frieden sehnen« sowie einer »verhandelten Zwei-Staaten-Lösung«.

Der »Palästinenserpräsident« habe daher ein entsprechendes Bekenntnis des israelischen Ministerpräsidenten Yair Lapid begrüßt. Die EU, schließt die Mitteilung ihrer Repräsentanten, »unterstützt alle Bemühungen um konkrete Schritte für einen sinnvollen politischen Prozeß, einschließlich eines hochrangigen Dialogs zwischen den Parteien«, der zu einem Frieden zwischen »Palästinensern« und Israel führe.

Gilad Erdan, der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, bezeichnete die Rede Abu Mazens derweil als »mit Lügen gespickte und völlig realitätsferne Tirade«, mit der der »Palästinenserpräsident« sich erneut ins Abseits gestellt habe. Er habe Haß auf Israel gesät und Terroristen glorifiziert, die er selbst finanziere. Abu Mazen habe damit Chancen auf eine Anerkennung »Palästinas« als Staat verspielt.

Es wird in diesen Tagen viel darüber spekuliert, ob der russische Präsident Wladimir Putin noch rational denke. Legt man Abu Mazens Rede neben deren Bewertung durch Sven Kühn von Burgsdorffs EU-Vertretung und die Worte Gilad Erdans, wird schnell deutlich, daß jedenfalls jenes Europa, das der deutsche Diplomat repräsentiert, einem Wahn verfallen ist, dem Terrorismus Friedensbotschaften überbringt.

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen verbeugte sich bei seinem Auftritt unüberhörbar vor Gestalten wie Hakim und Amjad Awad, den »Freiheitskämpfern«, die für das blutige Massaker in Itamar verantwortlich sind, bei dem sie die gerade drei Monate alte Hadas Fogel enthaupteten und deren Brüder Elad (4 Jahre) und Joav (11 Jahre) bestialisch abschlachteten und schließlich deren Eltern Ruth und Udi mordeten.

Für Abu Mazen, dessen Regime den beiden in Israel inhaftierten Schlächtern lebenslange »Märtyrerrenten« zahlt und sie damit zu Millionären machen könnte, sind Hakim und Amjad Awad »Vorbilder, an die noch Generationen von Palästinensern in Dankbarkeit und Ehrfurcht denken werden«. Wer darin »Bemühungen um konkrete Schritte für einen sinnvollen politischen Prozeß« sieht, gehört unter Aufsicht.

Historische Bankrotterklärung

Vom eigenen »Außenministerium« vorab schon als »historisch« bezeichnet, hat »Palästinenserpräsident« Abu Mazen mit seiner jüngsten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am Freitag anschaulich vor Augen geführt, weshalb der »palästinensisch«-israelische Konflikt jedenfalls mit ihm nicht beendet werden wird, weshalb es auf absehbare Zeit keinen »palästinensischen« Staat geben kann.

Zwar sah der greise Despot bei seinem Auftritt in New York davon ab, der Welt neue Erkenntnisse zum Holocaust mitzuteilen, seine erneute Verbeugung vor »den rechtschaffenen Märtyrern des palästinensischen Volkes, die mit ihrem reinen Blut den Weg der Freiheit und Unabhängigkeit weisen« und denen daher »alle Ehre« gebühre, stellt Abu Mazen sich allerdings einmal mehr als ein Friedenshindernis bloß.

Terroristen, denn um die geht es, wenn der glühende Antisemit von »unseren tapferen Gefangenen« schwärmt und sie als »das lebendige Gewissen unseres Volkes« glorifiziert, gilt all seine Hochachtung, nicht zivilen Beamten, Lehrern, Ärzten, Wissenschaftlern, Unternehmern, nicht einmal einer dennoch unappetitlichen »Zivilgesellschaft«, die zumindest von sich behauptet, ihren Kampf mit friedlichen Mitteln zu führen.

Der amerikanische Präsident Joe Biden und der israelische Premierminister Yair Lapid, der sich damit auch im Wahlkampf zur Wahl der Knesset positionierte, haben sich bei ihren Auftritten in der UN-Vollversammlung zu einer Zwei-Staaten-Lösung bekannt. »Präsident« Abu Mazen erklärte in seiner Rede, Bestien wie die Kinderschlächter Hakim und Amjad Awad zu »Helden und entschlossene[n] Führer[n]«.