Kategorie: Allgemein

Verräterische Empörung

Das Unrechts-Regime der PLO in Ramallah hat mit scharfer Kritik auf die Freigabe des ersten Abschnitts einer neuen Straße reagiert, die nach ihrer Fertigstellung die israelische Hauptstadt Jerusalem mit Maale Adumim verbinden wird. Auf weiteren Fahrspuren soll die neue Straße eine »Palästinensern« vorbehaltene zusätzliche Verbindung zwischen Jerusalem und Bethlehem bereitstellen.

Für Ramallah allerdings ist die Infrastrukturmaßnahme Ausdruck israelischer »Apartheid«, wie Ahmed Majdalani erklärte, der als hochrangiges Mitglied dem Exekutivkomitee der PLO angehört. Er verlangte deshalb von der UNO die erneute Inkraftsetzung der antisemitischen Resolution 3379, mit der die Vereinten Nationen 1975 den Zionismus zu einer »Spielart des Rassismus« erklärt hatten.

Wie so oft allerdings verrät die Aufregung in Ramallah mehr über das dortige Regime als über Israel. Tatsächlich nämlich ist es für jüdische Bürger Israels lebensgefährlich, die von der PLO beanspruchten Gebiete zu besuchen. Und dafür ist ein von Ramallah mit pausenloser antisemitischer Hetze geschaffenes Klima maßgeblich mitverantwortlich. Bethlehem ist für Juden eine No-go-Area.

Und deshalb käme kein Jude, der an seinem Leben hängt, auf die Idee, einfach einen Abstecher nach Bethlehem zu machen. Und folgerichtig bleiben als denkbare Nutzer einer Schnellstraße zwischen Jerusalem und Bethlehem nur Araber übrig. Israel baut jenen Teil der Route 4370 für sie. Damit spiegelt diese Maßnahme nicht israelische »Apartheid«, sondern »palästinensischen« Judenhaß.

Doppelte Standards

Vor nunmehr einem Monat durchsuchten Soldaten der israelischen Armee Büros der unter Kontrolle des Regimes in Ramallah stehenden »Nachrichtenagentur« Wafa. Die Sicherheitskräfte waren auf der Suche nach Hinweisen auf »palästinensische« Terroristen, die zuvor einen blutigen Anschlag auf an einer Haltestelle bei Ofra in den umstrittenen Gebieten wartende Menschen verübt hatten.

Keinen ganzen Tag nach der Aktion der israelischen Sicherheitskräfte bekam Wafa erneut Besuch: Christina Clages, Deutschlands Repräsentant in Ramallah, ließ sich von den Propagandisten Abu Mazens »informieren« und mimte hinterher auf Twitter den Streiter für Pressefreiheit: »Sorge um die Medienfreiheit. Muß auch für palästinensische Presse gelten!« Ein klarer Vorwurf an Israel.

Vor einer Woche, am vergangenen Freitag drangen mehrere Männer in Gaza in ein Gebäude ein, das die zum Regime in Ramallah gehörende Palestinian Broadcasting Corporation nutzt, und zerstörten dabei Computer und weitere Gerätschaften. Machten der Sender und Ramallah erst die Hamas für den Überfall verantwortlich, stellte sich später heraus, daß Angestellte der PA die Täter waren.

Sollte man meinen, dieser Überfall rechtfertigte mindestens einen neuen besorgten Tweet Christian Clages’, blieb dieser aber bisher aus. Der deutsche Vertreter in Ramallah, der auch zuständig ist für Gaza, schweigt zu dem Überfall in Gaza, Hoffnungen auf einen Solidaritätsbesuch des Deutschen dürften die Mitarbeiter des Senders aufgegeben haben. Doch warum schweigt Christian Clages?

Bedroht ein Überfall »palästinensischer« Täter auf einen Sender die »Pressefreiheit« in »Palästina« weniger als eine Durchsuchung durch israelische Sicherheitskräfte? Christian Clages dürfte als Diplomat keine Probleme haben, kurzfristig nach Gaza einzureisen, doch der Diplomat will nicht. Ist die »Pressefreiheit« in »Palästina« etwa nur bedroht, suchen israelische Soldaten nach Terroristen?

Fetisch Kopftuch

Als er neulich mit dem garantiert judenreinen Unternehmen Qatar Airways von Doha nach Stockholm flog, machte Timo Al-Farooq eine Beobachtung, die ihn sehr erfreute. Wie der »freie Lügenpressedetektor« der Freitag-Community mitteilt, begrüßte ihn »eine schwedische Grenzpolizistin, die nicht nur schwarz war, sondern auch noch ein muslimisches Kopftuch trug«, bei der Ankunft.

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten: Denn, so Timo Al-Farooq, was in Schweden »Normalität« sei, vermisse er im »kulturell zurückgebliebene[n] Deutschland, dass [sic!] immer noch debattiert, ob es ein Einwanderungsland sei oder nicht oder ob der Islam zu Deutschland gehöre oder nicht«. Ganz besonders stört ihn, daß das »muslimische Kopftuch für Frauen« noch auf Widerspruch stößt.

»Insbesondere am muslimischen Kopftuch für Frauen erzürnen sich die neoatheistischen Verfechter weißer Hautfarbe, egal ob aus dem linken, mittleren oder rechten politischen Spektrum, mit geradezu radikalreligiösem Eifer.«

Es stimmt, eine Äußerlichkeit wie ein Kopftuch – oder auch ein Schleier – sollte niemanden aufregen. Es sollte jeder und jedem selbst überlassen sein, wie sie oder er sich kleidet. Und diese Entscheidung sollte akzeptiert werden und nicht zu »radikalreligiösem Eifer« anstiften. Zur Freiheit indes, das »muslimische Kopftuch für Frauen« zu tragen, sollte auch die gehören, es nicht zu tragen.

Wenn jedoch Anhänger des Islam dozieren, es sei eine »nationale Pflicht«, Frauen zu belästigen, die sich ohne Kopftuch aus dem Haus wagen, ein »patriotischer Auftrag«, sie zu vergewaltigen, wird schnell klar, daß das »muslimische Kopftuch« mit Freiheit wenig zu tun hat. Wird eine Frau erst als Mensch mit Würde respektiert, trägt sie das »muslimische Kopftuch«, steht es schlicht für Barbarei.

Und für genau diese Barbarei als »Normalität« wirbt Timo Al-Farooq, wenn er betont, wie wichtig ihm das »muslimische Kopftuch« ist. Muslima ist für ihn offenbar eine Frau nur dann, trägt sie dieses Tuch. Ohne ist sie günstigenfalls wohl Mensch dritter Klasse. Es gibt ohne Zweifel rassistische Kritik am »muslimischen Kopftuch«. Sie macht aber keinesfalls besser, wovon es auch kündet.

Lieferschwierigkeiten

Nickolay Mladenov, der für die UNO als Sonderkoordinator für den Friedensprozeß im Nahen Osten tätig ist, soll der Hamas zugesichert haben, ein erwarteter Transfer von Bargeld aus Katar werde wie vereinbart in Gaza eintreffen. Seit November stellt Katar der Hamas monatlich zwischen 15 und 25 Millionen Dollar zur Verfügung, mit denen die Islamisten zivile Angestellte bezahlen sollen.

Insgesamt sollen auf diese Weise innerhalb 90 Millionen Dollar in den Küstenstreifen fließen, zusätzlich stellt Katar weiteres Geld für den Einkauf von Treibstoff für das Elektrizitätswerk in Gaza bereit. War ursprünglich geplant, die Geldtransfers mit je 15 Millionen Dollar über einen Zeitraum von 6 Monaten abzuwickeln, flossen beim zweiten Transfer schon 25 Millionen Dollar nach Gaza.

Die Regierung in Jerusalem genehmigte die Transfers und entscheidet mit darüber, wer in den Genuß der Auszahlungen kommt. Premier Benjamin Netanjahu begründete seine Zustimmung zu den Transfers mit der humanitären Situation in Gaza, die sich auch auf die Sicherheit Israels auswirke. Freilich kam es bisher nicht zu der erhofften Entspannung der Lage im Süden des jüdischen Staates.

Nach wie vor läßt die Hamas regelmäßig ihre Anhänger zu bewaffneten Angriffen auf die Grenze Israels aufmarschieren, versuchen »Palästinenser«, mit Ballons und Drohnen Brandsätze über die Grenze zu transportieren, um dort Feuer auszulösen, schlagen Raketen aus Gaza auf israelischem Territorium ein oder müssen zuvor abgefangen werden. Die Ruhe im Grenzgebiet ist nur relativ.

Die israelische Zustimmung zu den Geldtransfers war von Beginn an umstritten, vom Terror der Hamas betroffene Bewohner versuchten bereits, mit Demonstrationen die Geld- oder Warenlieferungen nach Gaza zu blockieren. Anders als von Nickolay Mladenov versprochen könnte der für diese Woche geplante dritte Geldtransfer sich zumindest verzögern. Darauf deuten erste Meldungen hin.

Familienstreit

Das Regime um »Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat am Sonntag beschlossen, die eigenen »Sicherheitskräfte« vom Grenzübergang in Rafah zurückzuziehen. Nach eigenen Angaben reagiert das PLO-Regime mit diesem Schritt auf »die jüngsten Entwicklungen und die Brutalität der Verbrecherbanden«, die in Gaza herrschten. Rafah ist der einzige Übergang zwischen Ägypten und Gaza.

Damit eskaliert der Dauerstreit zwischen den »Plästinenserführungen« in Ramallah und Gaza weiter und wird eine Annäherung zwischen der PLO und der Fatah einerseits und der Hamas andererseits unwahrscheinlicher. Ihren Anfang nahm die jüngste Eskalation vermutlich, als die Hamas Anhängern der Fatah in Gaza Feiern zum Jahrestag der ersten Terroranschläge ihrer Bande untersagte.

Zuvor hatte freilich Ramallah Hamas-Anhänger in den von der Fatah beherrschten Gebieten festgesetzt und das gemeinsame »Parlament« aufgelöst. Am Freitag dann waren Bewaffnete in einen Sender der PA in Gaza eingedrungen, ein Anschlag, für den Ramallah die Hamas verantwortlich machte. Es gibt jedoch auch Meldungen, die den Überfall Ex-Angestellten des Senders zuschreiben.

Seit längerem versucht das Regime in Ramallah, die Hamas mit scharfen Sanktionen zu schwächen, die beispielsweise dafür sorgen, daß den dort lebenden Menschen nur vier Stunden am Tag elektrischer Strom zur Verfügung steht. Zu den Strafmaßnahmen der Clique um »Präsident« Abu Mazen gegen Gaza gehört auch ein Embargo der Versorgung Gazas mit medizinischem Nachschub.

Allerdings ist es zugleich ausgerechnet das Regime in Ramallah, das die seit einem Putsch 2007 in Gaza herrschenden Islamisten auch stärkt. Als vor wenigen Wochen in der UN-Vollversammlung eine Resolution diskutiert wurde, die den Terror der Hamas verurteilen sollte, war es »Präsident« Abu Mazen, der sich hinter die Islamisten, die ein »Teil des palästinensischen Volkes« seien, stellte.

Wenn Ramallah derzeit die Hamas als »Verbrecherbande« (»Gang«) denunziert, sollte das keinesfalls als tatsächlicher Bruch mit diesem »Teil des palästinensischen Volkes« mißverstanden werden. Dazu, die Islamisten zu ächten und zum nächsterreichbaren Teufel zu jagen, ist Ramallah nicht bereit. Mit ihrer Haltung trägt die PA dazu bei, daß das Problem, das sie beklagt, immer größer wird.

Sozialistische Barbarei

In der nächsten Woche lädt die in Berlin erscheinende junge Welt ein zu ihrer inzwischen 24. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, zu der sich das nach eigener Auskunft linke Tageblatt das Motto »Sozialismus oder Barbarei« ausgedacht hat. Unter den Rednern der Konferenz soll Ahed Tamimi sein, wenngleich noch nicht ganz sicher ist, ob die »Widerstandskämpferin« tatsächlich kommt.

Allein die Einladung der jungen »Palästinenserin« zu der Veranstaltung macht aber schon hinreichend deutlich, daß die Organisatoren für einen Sozialismus stehen, der mit der von ihnen angeblich abgelehnten Barbarei viel gemein hat. Mit der »Widerstandskämpferin« aus »Palästina« haben sie eine Rednerin angefragt, die den Mördern Rosa Luxemburgs wohl näher steht als deren Opfer.

Ahed Tamimis »Berühmtheit« gründet auf ungezählten Videos, die das heranwachsende Mädchen bei Angriffen auf israelische Soldaten zeigen, die freilich zugleich grandiose Dokumente des Scheiterns ihrer antisemitischen Provokationsversuche sind: Die Attackierten greifen eben gerade nicht zu Gewalt, um sich ihrer zu erwehren. Ihre Anhängerschaft feierte »Shirley Temper« dennoch.

Einer ihrer ganz besonderen Fans ist der türkische Möchtegernsultan Tayyip Recep Erdogan, der gleiche Tayyip Recep Erdogan übrigens, der eine andere Rednerin der Konferenz, die Journalistin Mesale Tolu, acht Monate lang einsperren ließ. Der »Widerstandskämpferin« Ahed Tamimi verlieh der türkische Despot und Antisemit nach einem gemeinsamen Essen einen Preis für »Zivilcourage«.

Nach einigen Monaten in israelischer Haft im vergangenen Jahr – Ahed Tamimi hatte sich in einem Verfahren zuvor in mehreren Anklagepunkten schuldig bekannt – ist die »Widerstandskämpferin« weiter als Hetzerin in aller Welt unterwegs. Sie ist eine bekennende Anhängerin Hassan Nasrallahs, des Führers der islamistischen Hisbollah, und wirbt für terroristische Anschläge auf Juden.

Rosa Luxemburg wurde zusammen mit Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 von den rechten Schlägern einer »Bürgerwehr« festgenommen, gefoltert und schließlich ermordet. Wer ihr Andenken mit einer Einladung Ahed Tamimis zu ehren glaubt, hat seltsame Vorstellungen davon, was Sozialismus sein könnte. Der Sozialismus der jungen Welt ist Barbarei und ganz gewiß keine Alternative zu ihr.

Hoffnungs-Zerstörer

»Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat einen Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo genutzt, Hoffnungen auf Gespräche mit der Regierung in Jerusalem und einen Frieden eine Absage zu erteilen. Gegenüber Journalisten erklärte er, alle Kontakte nach Washington seien eingestellt, zur einzigen Macht, die sich derzeit ernsthaft um die Vermittlung zwischen der PLO und Jerusalem bemüht.

Er habe, so der greise »Präsident«, nicht mehr die Kraft für Auseinandersetzungen, aber er könne noch immer »Nein« sagen. Und mit ihm würden das auch die »Palästinenser« tun. Abu Mazen, den seine Förderer in Europa auch Mahmoud Abbas nennen, bekannte sich damit erneut zur bloß noch destruktiven Rolle, die sein Regime im darüber zum Erliegen gekommenen Friedensprozeß spielt.

In der Tat wären Vertreter seines Regimes aber selbst in dem Fall kaum als Verhandlungspartner akzeptabel, lehnte der »Palästinenserführer« Gespräche nicht ab. Auch das wurde in Kairo deutlich, als Abu Mazen über die Hamas beklagte. Ihm und seinem Regime fehlen die Mittel, vor allem aber der Wille, eventuelle Abmachungen gegenüber den in Gaza herrschenden Islamisten durchzusetzen.

Gleichzeitig erklärte der »Palästinenserpräsident«, jüngst angekündigte Parlamentswahlen könnten nur dann stattfinden, würden sie auch in Jerusalem durchgeführt. Mit dieser für Israel inakzeptablen Forderung sagte Abu Mazen den Urnengang de facto ab. So wurde deutlich, daß sein Regime nicht nur einem Frieden im Weg steht, sondern gerade auch der Entwicklung der »eigenen« Gesellschaft.

Diplomatensorgen

Christian Klages, der im Auftrag des von Heiko Maas geführten Auswärtigen Amts Deutschland in Ramallah vertreten darf, scheint besorgt. Wer dem Diplomaten, der bis 2015 als Botschafter in Beirut tätig war, auf Twitter folgt, konnte dort am 24. Dezember erfahren, daß Bethlehem zwar »alife [sic!] and vibrant« sei, lebendig also. Aber offenbar schwebt die Stadt zugleich in großer Gefahr.

Denn lebendig ist Bethlehem nach Auskunft des Diplomaten, der seine Worte gewiß mit Bedacht wählte, »trotz Erstickungsgefahr durch Mauern und Siedlungen« (»in spite of suffocation risks through walls and settlements«). Kurz nach seinem Solidaritätsbesuch bei der amtlichen Propaganda-Agentur Wafa zeigt Christian Klages damit, daß Pallywood in ihm einen verläßlichen Partner hat.

Mit der Behauptung einer »Erstickungsgefahr« trotz eines florierenden Stadtlebens wirft der Repräsentant der Regierung in Berlin Israel sinistre Absichten gegenüber den »Palästinensern« vor. Er diffamiert die zum Schutz vor Terroristen errichteten israelischen Sperranlagen als lebensbedrohlich für Bethlehem und er hetzt gegen Juden, denn er unterstellt ihnen, die Stadt strangulieren zu wollen.

Heiko Maas, der Dienstherr Christian Clages’, verlangt oft und gern, »wir müssen aufstehen gegen Antisemitismus«. Und an dieser Forderung ist auch wenig auszusetzen. Der Sozialdemokrat allerdings macht sich lächerlich, läßt er seinen Worten notorisch keine Taten folgen. Tatsächlich scheint er es vorzuziehen, die Augen davor zu verschließen, welcher Ungeist in seinem Ressort herrscht.

BFF

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat sich zum Jahreswechsel erneut mit der PLO-Repräsentantin Hanan Ashrawi getroffen. Nach einem Treffen Ende November, an dem auch Salah Abdel Shafi, der Statthalter der »palästinensischen« Terrororganisation in Wien teilnahm, bat Karin Kneissl ihren Gast am 1. Januar zum Besuch des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker.

Die von der FPÖ für das Amt nominierte parteilose Politikerin bot mit ihrem freundschaftlichen Empfang für Hanan Ashrawi einmal mehr einer Vertreterin eines diktatorischen Regimes eine Bühne, das mit offen antisemitischer und israelfeindlicher Propaganda tagtäglich maßgeblich dazu beiträgt, daß im Nahen Osten, aber auch im Rest der Welt Haß auf und Terror gegen Juden blühen.

Erklärte Karin Kneissl in einem Interview gegenüber der Times of Israel vor kurzem noch, es gebe in der Regierung in Wien niemanden, der Antisemitismus toleriere, demonstriert ihr wiederholtes Poussieren mit der »palästinensischen Stimme der Vernunft«, die tatsächlich eine der beständigen Verleumdung und Dämonisierung des jüdischen Staates ist, wie gewagt diese Einschätzung war.

Hanan Ashrawi ist Mitglied des »Palästinensischen Nationalrats«, die von ihr gegründete und mit Geld aus verschiedenen europäischen Staaten unterstützte Organisation Miftah publiziert immer wieder antisemitische Aufsätze, wobei sie nicht einmal davor zurückschreckt, Texte berüchtigter amerikanischer Neonazis zu übernehmen. Karin Kneissl macht Antisemitismus salonfähig(er).

»Blumen des Widerstands«

Vor gut einem Jahr veröffentlichte die das Regime in Ramallah dominierende Fatah auf ihrer Twitter-Seite eine Aufnahme eines mit einer Steinschleuder bewaffneten Jungen, der sich vor im Hintergrund brennenden Reifen offenbar anschickte, im Bild nicht erkennbare Menschen zu attackieren. Versehen war das Bild mit Anweisungen für Nachahmer, sich im Umgang mit der Waffe zu üben.

Die Propaganda-Aufnahme, die dokumentiert, wie sehr die von »Palästinenserpräsident« Abu Mazen geführte Fatah das Leben »palästinensischer« Kinder schätzt, verschwand nach wenigen Tagen, den Verantwortlichen war wohl ihre entlarvende Wirkung bewußt geworden. Ein Jahr später zeigt die Fatah – sie feiert das 54. Jubiläum ihrer ersten Anschläge – erneut, wie wertvoll ihr Kinder sind.

Auf einer Aufnahme von den Jubiläumsfeierlichkeiten, die die Organisation auf ihrer offiziellen Facebook-Präsenz veröffentlichte, sind zwei mit Maschinenpistolen bewaffnete junge Mädchen zu sehen, die einen »Demonstrationszug« ebenfalls bewaffneter Fatah- und PLO-Anhänger anführen. Die Mädchen sind, wie die Bildüberschrift verrät, die »Blumen der Bezwinger [der Besatzer]«.

Mit dieser Aufnahme verrät die oft als »gemäßigt« verharmloste Terrororganisation einmal mehr ihren wahren Charakter. Sie wurde als terroristische Organisation ins Leben gerufen – und sie ist es bis heute. Sie ist nicht die »Partei«, als die etwa die deutsche SPD mit ihr eine »strategische Partnerschaft« ins Leben rief, sondern eine durch und durch dem Terror gegen Juden verschriebene Bande.

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